Manchmal steh ich ganz oben.
An der Spitze.
Ich fühle mich gut.
Schön. Schlank.
Und ich bin von mir überzeugt.
Als wäre ich unbesiegbar.
Und dann fall ich.
© Steppenwölfin
Ja, auch jetzt ist es wieder so weit. Ich falle. Und keiner ist da, der mich auffangen könnte. Ich bin untragbar. Ich bin haltlos.
Ich hab keinen blassen Schimmer was los ist, aber ich fühle mich als würd ich am Boden liegen und jemand auf mich eintreten.
An solchen Tagen, in solchen Momenten bin ich einfach nur einsam und hoffnungslos. Für was kämpfen? Für WEN kämpfen, wenn man doch alleine bleibt? Wenn sich keiner für einen interessiert. Wenn man wochenlang hungern muss um etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich hab da keine Lust mehr drauf, das mach alles absolut keinen Sinn. Die sollten mich doch alles so mögen wie ich bin und sich nicht nur dann für mich interessieren, wenn es offensichtlich ist, dass es mir nicht gut geht. Mir ist klar, dass das eine extrem egoistische udn egozentrische Sichtweise ist, aber genau das ist es eben was ich gerade fühle. Könnte ich daran etwas ändern, würd ich es tun.
Ich versteh nicht, warum ich mein Leben einfach nicht auf die Reihe bekomm und warum ich so wahnsinnig unselbstständig bin und immer darauf angewiesen jemandem etwas Wert zu sein.
Warum kann ich nicht einfach für MICH leben. Mich selbst akzeptieren und mich so nehmen wie ich bin.
Ach menno. Ich würd jetzt so gern einfach lernen und später raus gehen und das Leben genießen, aber statt dessen hocke ich hier, mit der Klinge in der Hand und schneide mich in Scheiben.
Ich hoffe auch geht's besser<3
Achtung!
Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.
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