es ist sooo viel passiert. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Viel Schlechtes, aber damit verbunden auch was Gutes.
Damit beginne ich.
Am Montag hatte ich nen Termin bei meiner Psychiaterin. Da das alte Antidepressivum nicht mehr gewirkt hat, habe ich nun ein neues. Dieses Neue allerdings, hat extreme Nebenwirkungen (bei mir). Mir ging es seit ich am Montag die erste halbe Tablette davon geschluckt hatte richtig, richtig schlecht. Gestern war es am schlimmsten. Am Abend kam mein Freund, und Anfangs liefs noch ganz gut, aber plötzlich war mir schwindlig, mir tat alles weh, und psychisch war es der Horror.
Ich lag in seinen Armen und er hat mich einfach gehalten. Plötzlich wollte ich nur noch sterben. Ich hatte für nichts mehr Kraft, ich war überglücklich, dass er da war, aber ich konnte einfach nicht mehr und hab furchtbar zu weinen angefangen. Mein ganzer Körper hat sich verkrampft und ich weinte und weinte.
M. stand dann auf, nahm meinen Hund, räumte sich die Matratze, die vor meinem Bett liegt, als Schutz für meinen Hund ab und hat sich mit ihr dort runter gelegt. Hat mich zugedeckt und das Licht abgedreht. Er war da!
VERDAMMT ER WAR EINFACH DA!!!!!!
Ich kann es gar nicht glauben, dass er nicht abgehauen ist oder versucht hat zu reden und fragen was los ist oder sonst etwas. Sondern einfach "nur" da war.
Als er dachte ich wäre eingeschlafen ist er dann gegangen. Ich war noch wach, aber hab mich wieder beruhigt und war innerlich einfach nur so wahnsinnig dankbar, dass er so lang geblieben ist.
Heute Morgen war mir das ganze furchtbar peinlich und tat mir unendlich leid. Ich dachte, ich hätte ihn damit jetzt verloren. Das hab ich ihm auch geschrieben. Er meinte nur: Ich glaube nicht, dass es da etwas zu Entschuldigen gibt und auch nichts, was mir peinlich sein muss. Ich bin für dich da.
Und ja, genau das ist er. Für mich da. Ich kann es gar nicht oft genug erwähnen.
Alles andere geht gerade den Bach runter. Die Prüfungen hab ich alle total verkackt. Das Publikationsprotokoll, das ich bis Freitag abgeben muss, hab ich noch nicht mal angefangen. Die Prüfung heute, und die 2 morgen schreib ich erst gar nicht.
Meine Psychiaterin meinte, sie hätte mich noch nie so am Ende gesehen, und meine Thera, sieht auch, dass ich einfach nicht mehr kann.
Das neue Medi, sollte auch gegen den SVV-Druck helfen. Naja, wenn ich jetzt sage, dass mein Arm gerade aussieht als hätte ich ihn unter den Rasenmäher gehalten spricht wohl für sich.
Morgen geht es auf's "Letzte Instanz" Konzert. Einerseits freu ich mich tierisch drauf, aber ich hab auch etwas Angst, dass es mir auch bis dahin noch nicht so gut geht.
Heute bin ich erst vor 2 Stunden ca. aufgestanden, also 18:00
Weil ich einfach nicht konnte. Aber jetzt geht's erstmal ganz gut.
Das Wochenende war fruchtbar, davon nur eine kurze Zsfg:
- Meine Eltern haben sich aufs Ärgste gestritten
- Oma hat mich, bevor ein "Hallo" kam wieder kritisiert
- Irgendjemand ist vor den Zug gesprungen -> 2h Verspätung
- Essen gehen mit Family (endete damit, dass meine kleine Nichte unerträglich weinte und schrie, und das natürlich keiner verstehen konnte und alle "Erwachsenen" auch nur noch auf sie einschrien -.-)
- ...
Aja und Gewicht ging etwas runter auf 45,6 kg. Nichts herausragendes, aber wenigstens mal wieder unter 46.
<3 Steppenwölfin

