Achtung!

Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Nicht mehr ich

So gern würde ich was gutes schreiben, Aber es geht nicht.

Falsch, es geht doch.
Keewah ist einfach super. Ich wüsste nicht wie mies es mir gehen würde, wenn sie jetzt nicht hier wäre!

Ich hab das Gefühl das Antidepressivum wirkt gar nicht mehr. Meine Emotionen und Gefühle sind Tag und Nacht gleich. Ich fühle nicht viel. Hab einfach keine Lust, will nur rum liegen und essen.
Ich dachte, die Zeit wäre vorbei. Ich dachte es ginge bergauf. Ich dachte es war der richtige Weg mir Hilfe zu suchen.

Und jetzt?

Ich will nicht mehr jammern. Ich will nicht mehr in Selbstmitleid versinken. Ich bin nicht mehr ich. Ich bin wieder nur noch die Krankheit. Depression.

Hab mir vorgenommen erst wieder zu posten, wenn es was Gutes zum schreiben gibt. Mal schaun, wie lang das dauern wird und ob ich es schaffe bis dahin nicht zu schreiben, bzw. nichts zu veröffentlichen.

Mein neues Ziel:
Bis Montag die Zeit tot zu schlagen um dann in meine Unistadt zurückzufahren und erstmal Hardcore-Diät. Weiß noch nicht genau welche, aber denke mal an Fasten oder Ana-Bootcamp. Ev. auch einfach mal ne Gemüse-Obst-Woche.

Mittwoch, 30. Juli 2014

In Luft auflösen

Oh Maaaaaaaann!!!!

Ich weiß gar nicht wie ich mich ausdrücken soll.
Bin so wahnsinnig genervt. Von allem und jedem.
Will einfach meine Ruhe haben.
Warum versteht das niemand.
Überall soll ich mitfahren und mitkommen und mich mit allen treffen.
Ich kann das jetzt nicht.
Außerdem sind alle so gereizt und angespannt (ich auch), dass sowieso alles unter Spannung steht und ständig droht ne Bombe platzen zu lassen.
Jeder zickt jeden an. Es ist furchtbar.

Hab mich jetzt in das Zimmer meiner Katze verzogen, bzw. war es eig auch mein Wohnzimmer. Es tut weh. Extrem weh. Der Kratzbaum steht in der Ecke, die Wasserschüssel steht noch rum und das Katzenklo noch nicht mal ausgeleert.
Meine Mutter will unbedingt heute die restlichen Medikamente dem Tierarzt zurück bringen.
Ich kann da aber nicht rein gehen und mit denen reden. Ich versuche alles zu verdrängen. Wenn alles ist wie immer, könnte sie ja einfach nur draußen sein und später nach Hause kommen.
Ich kann und will es noch nicht ganz wahr haben.

Mir ist richtig schlecht. Vom Frühstück, vom herumgezicke und gestreite,...
Vielleicht hilft mir das nicht viel zu Essen. Dann würde das ganze wenigstens Sinn machen.
Ich will so dünn werden, wie meine Katze zum Schluss. Ich will so dünn werden, bis ich einfach verschwinde. Will mich in Luft auflösen.
Und irgendwann werde ich es schaffen!

Dienstag, 29. Juli 2014

Auf los geht's los

1. Tag danach

Heute war "Familienausflug" xD
Das ich nicht lache.
Naja jedenfalls sind meine Eltern, mein ältester Bruder, mein Onkel, meine Oma und ich an so nen wunderschönen Ort gefahren wo wir auch früher oft waren.
So eine Alm-/Berggegend. Die Hunde durften ausnahmsweise auch mal mit.
Normalerweise muss Benny immer zu Hause bleiben, weil er nicht ganz einfach ist, vor allem was andere Hunde betrifft und meinem Vater das zu stressig ist.

Alles in allem war es schön.

Benny & Keewah


Aber das gute kommt erst^^
Wir sind in so ner Almhütte/Restaurant essen gegangen und ich habe es geschafft nichts zu Essen zu bestellen. Hab den Rest gegessen, den mein Bruder übrig lies (Stückchen Kotlette und eine halbe Kartoffel mit ein paar Eierschwammerln) danach hab ich mir mit meinem Bruder einen Eisbecher geteilt. Sahne gleich mal an die Eltern abgegeben, weil die mögen wir beide nicht. Langsam gegessen und sogar etwas übrig gelassen.
Am Weg nach Hause wollten die dann auch noch Steckerlfisch essen -.-
Ich hab wieder keinen bestellt (da hat Papa mich schon seeeehr schräg angesehen, uuuups) jetzt hab ich dann nicht ganz einen halben Fisch gegessen, allerdings viel zu dem Gräten-Abfall-Häufchen dazu getan und nur wenig gegessen. Und auch nir 1/4 Semmel dazu.
Bis hier hin, für meine Verhältnisse der letzten Zeit einfach SUPER!
Zuhause noch glaub 4 oder 5 Stück Zucchiniekuchen. =/

Aber alles in allem wirklich wenig im Vergleich zu sonst, wenn ich bei meinen Eltern bin.
Ich werde jetzt weiterhin versuchen von allem weniger zu essen und mich ein bisschen durchschummeln.
Erstmal werde ich auf keinen Fall hungern. Da ich durch die Unmengen an Essen zur Zeit schon mit realtiv viel Essen abnehme und das will ich erstmal ausnutzen, bis ich mich wieder in meiner Wohnung befinde, wo ich dann fasten und hungern kann soviel ich will.

Muss vor allem auch aufpassen, dass mein Vater da nicht wieder zu viel darauf achtet.

Liebe Grüße an euch alle

Montag, 28. Juli 2014

Euthanasie

Minki wurde heute eingeschläfert.
Es war das Beste für meinen kleinen Schatz.
Sie durfte in meinen Armen einschlafen.

Ich werde dich immer lieben mein kleiner Spatz.
Die 14 Jahre mit dir werde ich immer im Guten behalten.

R.I.P Minka
*02.06.2000 - +28.07.2014

<3 forever

Ich werde genau so weiterkämpfen, wie du es immer getan hast. Sogar der Tierarzt war erstaund wie lang du es trotz allem was passiert ist durchgehalten hast.


Ja, damit will ich das Kapitel Minka erstmal abschließen. Kann allerings sein, dass dazu in den nächsten Tagen noch hin und wieder etwas kommt, weil mich einfach alles an sie erinnert und es unendlich weh tut.

Aber jetzt weiß ich, dass es sich zu kämpfen lohnt und ich werde mich jetzt wieder voll und ganz darauf konzentrieren abzunehmen. Komme was wolle.

Stay strong

Sonntag, 27. Juli 2014

Sie lebt!

Oh mein Gott sie lebt! Sie lebt! SIE LEBT!!!!

Ich kann's kaum glauben. Die Nachbarin hat meine Katze in ihrem Blumenbeet liegend gefunden.
Hab sie gleich mit Tabletten und Schmerzmittel vollgepumpt.
Atmen tut sie relativ normal, aber fressen immer noch nichts =/ müsste jetzt glaub schon der 5. Tag ohne Futter sein.

Eigentlich hätten Keewah und ich heute heim fahren sollen. Gut, dass wir es nicht getan haben. Werde jetzt noch länger hier bleiben bei meiner Minki und die Therapie morgen absagen.

Mehr ein anderes Mal.
Bin gerade nur happy, dass meine Mieze wieder hier ist

Samstag, 26. Juli 2014

Vorbei

Meine geliebte Katze Minka ist heute vermutlich über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ihr ging es wie schon erwähnt sehr schlecht. Gestern durften wir mein Mädchen wieder mit nach Hause nehmen und sollten heute zur Kontrolle kommen.
Gefressen hatte sie nichts. Die Tabletten hab ich ihr heute Morgen noch gegeben, danach bin ich mit ner Freundin die heute Geburtstag hat Frühstückn gefahren.
Danach sah ich, dass mein Vater angerufen hätte. Er sagte mir, sie wären schon dort gewesen, weil der Tierarzt anrief ob es nicht sofort ginge, er hätte gerade Zeit.

Bei dem Gespräch einigten sich meine Eltern und der Tierarzt darauf, dass wir es mit diesen neuen Medikamenten bzw. höheren Dosen weiter versuchen. Sollte es allerdings wieder so schlimm werden erlösen wir sie. Sie durfte auch wieder raus gehen (ist ne Freigängerin), denn wenn es soweit sein sollte, darf sie sich zum Sterben dorthin zurück ziehen wo sie es für richtig hält.
Gesagt getan.
Minki ging raus und kam auch nicht wieder Ich ging sie am Nachmittag im Wald suchen. Als ich zurück kam saß sie auf halben Weg und maunzte mir zu. Ich hab mich zu ihr gesetzt und sie noch eine lange Zeit gestreichelt und gekuschelt.
Danach haben wir uns verabschiedet.
Ich ging nach oben weg, sie nach unten.
Im Inneren wusste ich, dass es das letzte Mal sein wird sie zu sehen und zu berühren und ich bin ihr so wahnsinnig Dankbar mich von ihr verabschiedet haben zu dürfen.
Ich bin danach noch ein paar Mal durch den Wald gestreift in der Hoffnung sie zu finden. Hatte auch ein Schmerzmittel mit um es ihr notfalls zu erleichtern, dass sie wenigstens ohne Schmerzen von uns gehen darf, aber ich fand sie nicht mehr.

Einerseits spüre ich, dass es vorbei ist, andererseits will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass sie morgen wieder vor der Tür sitzt.

Ich wollte noch mehr schreiben, aber ich kann nicht mehr. Während ich das schrieb sind die Tränen aus mir rausgebrochen und jetzt geht es mir einfach nur noch beschissen.

Mein kleines Mädchen ich vermisse dich so sehr! Ich kann es nicht in Worte fassen was du mir bedeutet hast und was ich von dir lernen durfte.
Du warst es, die sich auf meinen Rücken gelegt hat, bis meine letzte Träne trocknete wenn ich weinend da lag.
Du warst es, die sich auf meinen Arm oder die Klinge legte, als ich mir wiedereinmal die Haut aufschlitzen wollte.
Du warst es, die mich früher oft morgens zum Schulbuss begleitet hat und gewartet hat bis ich eingestiegen bin.
Du warst es, die mir einen Grund gab zu Kämpfen, wenn ich aufgeben und nicht mehr Leben wollte.
Du warst mein Leben!
Ich liebe dich unendlich und ich werde dich nie nie niemals vergessen!!!
Meine über alles geliebte Minki <§


Freitag, 25. Juli 2014

Manchmal...

...wünschte ich, ich wär ein Engel.
oder es gäbe jemanden, der mich einfach mal in den Arm nimmt

Meine Katze ist jetzt wieder zu Hause. Morgen müssen wir wieder zur Kontrolle.
Aber es geht ihr nicht gut. Papa und ich sind beide schon am überlegen, ob es nicht besser wäre sie einzuschläfern, haben es aber beide noch nicht angesprochen.

Am liebsten würde ich gerade einfach in irgendjemands Armen liegen und weinen.

Das Antidepressivum zeigt glaub ich auch keine Wirkung mehr. Gab schon wieder länger keinen Tag mehr, an dem ich mir dachte das Leben wäre oke.
Hab keine Lust mehr noch zu irgend nem Arzt zu laufen.

Auf die Waage trau ich mich auch nicht mehr. Da schieb ich nur noch Panik.

Irgendwann wird alles wieder gut oder es nimmt ein Ende.

Zur Zeit kuschle ich jedoch lieber weiterhin mit meinen Rasierklingen und Skalpellen.

Übermorgen muss ich spätestens wieder in die WG. Hab so Schiss davor meine Katze alleine zu lassen. Ich trau mich heute nicht mal ins Bett gehen vor Angst sie könnte über Nacht ersticken. Andererseits trau ich mich aber auch nicht in ihr Zimmer aus Panik es könnte vorbei sein und ich würde sie so finden.

Ich hasse dieses Leben.
Aber es wird die Zeit kommen wo ich es Lieben lernen werde, vielleicht.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Dem Tod davon gefahren

Es war die Hölle!
Ich will so etwas bitte nie nie NIE mehr erleben.

Meine Katze Minka ist herzkrank, HCM. Schon einmal wäre sie fast erstickt, aber da war ich zum Glück nicht daheim. Heute hab ich sie gefunden.
Die Fahrt zur Tierklinik war der Horror.
Minka lief blau an, bekam keine Luft mehr. Ich wollte mich beherrschen, aber ich konnte die Tränen nichtmehr zurück halten. Sie wurde heuer 14 Jahre alt. Sie ist mein erstes eigenes Tier und hat mich fast mein ganzes Leben lang begleitet. Nichts liebe ich mehr als meine kleine Minki.

Mein Vater fuhr wie ein wahnsinniger. So hab ich ihn noch nie erlebt. Normalerweise fährt er seeehr vernünftig aber heute war ihm alles egal. Wir wollten es nur noch bis zum Tierarzt schaffen. Traktor wurde einfach überholt, rote Ampel übersehen, Stau einfach auf der Gegenspur hinter uns gelassen. Dafür liebe ich meinen Vater. Er weiß, wann man sich an Regeln halten muss und wann es einen Grund gibt wo man sie (meiner Meinung nach) brechen darf.

Ich hab meine Mietzekatze die halbe Fahrt am Genick nach oben gehalten, damit sie wenigstens ein bisschen Luft bekommt. Kaum legte ich sie hin, war es vorbei und sie wurde komplett blau. Es war einfach nur schrecklich. Ich hab mich dann wieder im Griff gehabt und sie versucht zu beruhigen und meinen Vater versucht halbwegs ruhig zu halten, als der Verkehr immer schlimmer wurde.

Wir drehten die Klima und Lüftung auf höchste Stufe und ich hielt Minki am Genick davor, dass ihr der Sauerstoff direkt ins Maul bläst.
Als wir endlich in der Tierklinik eingelangten konnte ich mich nicht mehr halten und hab nur noch geweint. Die Tierärzte schickten uns dann raus, was auch gut war.

Vorher hat der Tierarzt angerufen und gesagt, dass sie überlebt hat, aber es verdammt knapp war. Sie hatte 400ml Wasser in der Lunge. Er ruft am Abend noch mal an und gibt uns bescheid wie es ausschaut.
Vielleicht darf sie morgen wieder heim.
Ich will nur noch hoffen, und ich werde hoffen. Ich werde meine Katze niemals aufgeben. Wir haben so viel überstanden und so viel Scheiße durchgemacht, ich würde ALLES für sie tun.

Verdammt ich liebe dich Minka. Bitte hör nicht auf zu kämpfen!!!!!
Ich weiß nicht wie ich ohne dich weiterleben soll.

Du musst KÄMPFEN!!! Ich werde dich niemals aufgeben! <3


Montag, 21. Juli 2014

Ziele

Wir sind jetzt wieder in meiner WG in der Unistadt.
Wenn R. nicht hier wäre, wäre grad alles völlig entspannt. Aber er ist hier.
Ich genieße die Ruhe trotzdem, auch wenn ich ständig ein bisschen Angst habe es könnte gleich an der Tür klopfen und R. würde davor stehen und mit mir über irgendetwas reden wollen.

Lange werden wir nicht hier sein.
Mein Bruder fährt morgen mit seiner Family eine Freundin besuchen und da könnte ich dann am Mittwoch wieder mit denen mit zu meinen Eltern fahren. Dann würd ich mir die 3h Zugfahrt am Donnerstag sparen. Weiß auch nicht was besser ist.
Wahrscheinlich werde ich mit ihnen mit fahren.

Ich will mich jetzt auf alle Fälle wieder mehr auf das Essen und Abnehmen konzentrieren, weil so wie ich jetzt aussehe trau ich mich schon fast nicht mehr auf die Straße.
Das Rauchen werde ich auch wieder etwas einstellen. War doch sehr viel in letzter Zeit.

Die Kontrolle beim Arzt lasse ich auch ausfallen. So fett trau ich mich da einfach nicht hin.
Der mag michs sowiso schon nicht.

Am Freitag hab ich einen Termin bei meiner Friseurin, davor hab ich auch schon Schiss. Ich hasse es!!! Warum habe ich mich wieder so gehen lassen? Ich kann mich nicht verstehen.

Meine 2 Ziele für die nächsten Tage:
  1.  mich viel und richtig mit meinem Hündchen beschäftigen
  2. das Gewicht wieder in Ordnung bringen
Danach sollte sich der Rest doch auch wieder einrenken oder?

<3

Sonntag, 20. Juli 2014

Gelöscht

Keewah ist gerade mit vollem Karacho auf meinen Laptop gesprungen und hat den ganzen Post den ich gerade geschrieben habe gelöscht -.-
Hab jetzt grad keinen Bock den nochmal zu schreiben, daher gibts heute mal wieder keinen, sorry.

Aber es geht mir ein kleines bisschen besser ;)

Freitag, 18. Juli 2014

Aufgeben?

Wie der Titel schon sagt, bin ich am überlegen, ob ich nicht doch aufgebe.
Ich kann nicht mehr.
Ich weiß nicht weiter.
Bin einfach am Ende.
Habe keine Kraft mehr.


Normalerweise geben mir meine Hunde Kraft. Sie holen mich oft wieder runter auf den Boden der Realität, wenn ich nicht mehr aus und ein weiß. Sie geben mir einen Sinn. Wenn ich sie sehe, weiß ich wofür ich weiterleben soll.
Aber in den letzten Tagen wird das immer weniger.
Im Gegenteil. Manchmal überfordern sie mich und bringen mich noch mehr zur Verzweiflung.

Mit meiner Mutter stimmt etwas nicht.
Sie wird immer unselbständiger, verheimlicht uns, wenn sie etwas nicht kann und fragt gar nicht mehr um Hilfe wenn etwas ist mit dem sie nicht klar kommt.
Sie lässt sich auch nicht helfen, wenn man fragt ob man was tun kann oder ihr etwas erklären soll. Sie lässt es einfach und tut als hätte sie das gar nicht machen wollen oder wär da gar nix zum erledigen.
Morgen will sie zu ihrem Bruder fahren.
Papa und ich wollen sie aber nicht mehr alleine Autofahren lassen. Schon gar nicht so weit (3/4h ca)
Also habe ich gesagt, dass ich gern mitkommen würde was absoluter Blödsinn ist, damit ich mit dem Auto fahre und nicht sie. Sie fährt immer schlechter Auto. Übersieht vieles, bremst ohne Grund zusammen, erschrickt bei einem entgegenkommenden Auto obwohl die Straße breit genug für beide ist,... es ist furchtbar.
Es macht mir Angst. Viel zu viel Angst. 


Mein ganzes Leben wurde durch Krankheiten und Krankenhausaufenthalte meiner Eltern bestimmt. Ich musste immer Rücksicht nehmen. Waren beide im Krankenhaus kam ich halt zu meiner Oma mit der ich nicht klar komme und die mich hasst.
Ich habe keine Kraft mehr für so etwas! Wie soll ich jemals lernen auf mich aufzupassen und mich um mich selbst zu kümmern, wenn ständig die Menschen rundherum diese Fürsorge brauchen. Diese Rücksicht. Dieses "um jemanden kümmern".

Heute wurde ich spontan zum Grillen eingeladen. Ich wäre soooo gern hin gegangen und doch hocke ich hier und schreibe diesen Post.
Warum?

Weil:
  • ich morgen Früh mit meiner Mama dahin fahren muss.
  • ich Angst vor dem Essen bzw. den Kommentaren beim Nichtessen habe
  • mein Vater nicht wollte, dass ich "so spät" noch "so weit" fahre, schon gar nicht da ich morgen Früh auch "weit" fahren muss (natürlich hat er das nicht gesagt, sondern mich nur durch den Unterton wissen lassen)
  • ich fürchtete nicht hin oder heim zu finden
  • ich meinem kleinen Hündchen Ruhe gönnen wollte
  • ich zur Zeit einfach so unter Stress stehe
  • ich Angst hatte nur blöd daneben zu sitzen
  • ich feig und unfähig bin!

Im Hundekurs war ich total unkonzentriert. Es war furchtbar. Ich weiß nicht ob es überhaupt noch Sinn macht hin zu gehen, wenn ich dann geistig sowieso nicht da bin.
Aber mein Hund hat ein Recht darauf.
Ich bin dann als alle weg waren noch alleine dort geblieben, hab meine Hunde laufen lassen und mir nebenbei den Arm aufgeschlitzt.
Nein, nicht nur einmal.
Pflaster drüber geklebt. Hunde ins Auto gepackt. Gesehen, dass durch die Pflaster durch ein riesiger roter Fleck auf meiner weißen Weste ist. Wieder rein gegangen. Weste gewaschen. Noch ein Pflaster über die anderen drüber geklebt. Heim gefahren.
Damit es ja nicht auffällt, wenn ich die Weste in die Wäsche werfe.

Heute Nachmittag hatte ich ein Eis. Ich wusste, dass ich das wieder loswerden will und habe dann auch noch eine Nutella-Semmel gegessen. Danach aufs Klo. ES GING NICHT!!!
Jetzt habe ich diese ganze Scheiße in mir und noch viel mehr.
Ich bin nur noch am Fressen. Frustfressen. Versuche die Leere zu füllen.
Durch die Gewichtszunahme fühle ich mich dann natürlich noch viel schlechter.
Ein Teufelskreis. Aus dem ich nicht mehr raus komme.

Bin gerade kurz davor zu heulen. Aber was würde es mir bringen? Gar nichts!
Wenn wenigstens jemand zum Reden hier wäre.
Ich will aufgeben. 
Ich bin einfach am Ende.
Ich will nicht mehr leben.

Hasse das Leben.
Hasse mich. 


<3
Ich hoffe, dass es euch gerade besser geht meine Süßen ;)
Und mal ein RIESIGES DANKE! an alle die das hier lesen

Dienstag, 15. Juli 2014

Ich hasse mich

Ich kenne meine Wege
und ich weiß, dass ich sie nicht mehr gehen will.
(Böhse Onkelz - Narben)

Ja, was soll ich großartig erzählen?
S. ist gerade bei mir, weiß nicht ob ich schon mal von ihr geschrieben habe. Jedenfalls ist S. so etwas wie meine kleine Schwester.
Genaueres dazu gibt's eventuell in einem der nächsten Posts.

Es ist gut, dass sie erstmal hier ist, und Abstand von zu Hause hat.
Aber andererseits habe ich wahnsinnige Angst sie in irgend eine Scheiße von mir mit hineinzuziehen. Vor allem weil sie auch alles schon mal probiert hat und ja keine Ahnung. Es macht mich fertig das zu wissen.
Allerdings tut es auch gut, ausnahmsweise mal neben jemandem im T-Shirt zu sitzen. Seit wie vielen Monaten habe ich das schon nicht mehr gemacht???

Ich brauche Hilfe.
Gleichzeitig bekomme ich aber auch Hilfe.
Habe morgen auch wieder Therapie, aber ich habe das Gefühl, dass das alles nicht reicht.
Vielleicht gibt es für mich keine Hilfe mehr. Ständig denke ich nur noch ans Sterben. Dabei war es doch schon besser. Oder ist das ein Zeichen dafür, dass es besser wird, weil es mir schon so schlecht ging, dass ich schon akzeptiert hatte, dass ich Leben muss und jetzt wieder denke eine Wahl zu haben? Ich weiß es nicht.

Habe zur Zeit wieder 46,2 kg. Ich schäme mich. Und mein Kleid, dass ich mir letztens gekauft habe passt mir auch nicht mehr.
Aber S. und ich wollen in den nächsten Tagen gemeinsam Diät machen. Ich fühle mich mieß weil ich auf sie aufpassen sollte. Ihre Mama M. ist eine sehr sehr gute Freundin von mir und auch so etwas wie eine Pflegemama für mich und die Vertraut mir. Und was mach ich? Ich zieh ihre 13-jährige Tochter mit in meinen Diät-Schei*. Ich ha-hasse mich!

Hab euch lieb <3
bis bald

Ps: bitte nicht böse sein, dass ich so wenig aktiv bin in letzter Zeit, aber ich bin kaum mehr alleine und wenn, dann hält mich mein Hundebaby auf trab.

Samstag, 12. Juli 2014

Eingeweiht

Hey ihr Lieben,

so gerne würde ich endlich wieder was Gutes schreiben. Hab nur keine Ahnung wo ich das her nehmen könnte.

Durch die ständigen Termine weil irgendjemand mein Hundebaby sehen möchte stehe ich unter Dauerstress.
Ich will das nicht mehr.
Gestern war dann das erste mal Hundekurs. Es war.....anstrengend. Ich war so aufgeregt, dass ich richtig gezittert habe. Die Unsicherheit hat mich wieder mal nicht in Ruhe gelassen und auch die Angst etwas falsch zu machen.
Ich wollte mich von den anderen Kursteilnehmern etwas abschotten, hat aber leider nur schlecht funktioniert.
Ich war richtig erleichtert, als es vorbei war.
Meine Trainerin meinte auch noch ich sollte mit dem Schleppleinentraining beginnen. Hm ja, wird mir nichts anderes übrig bleiben, wenn ich Keewah später auch noch frei laufen lassen möchte.

D. kam während dem Kurs auch noch vorbei. Eine ganz liebe, die auch mit auf dem Konzert letztens war. Ich brauchte nach dem Kurs einfach noch Zeit für mich um wieder auf den Boden zu kommen bevor ich nach Hause fahren wollte. So kam es, dass D. und ich noch eine rauchten, und noch eine, und noch eine, und.... Wir quatchten und quatschten und ich habe ihr auch von meiner Depression, der Essstörung, dem SVV und meiner Herzkrankheit erzählt. Somit gibt es eine weitere im Kreis der eingeweihten.
Was ich davon halten soll....weiß ich nicht.
Einerseits fühlt es sich gut an, sich wieder vor einem Menschen weniger verstecken zu müssen. Andererseits fühle ich mich mies, es erzählt zu haben.

Essen ist generell gerade seeeehr schwierig. Meine Mutter kocht täglich die besten Sachen und nebenbei gibt es JEDEN TAG Kuchen. Kaum ist einer aufgegessen steht schon der nächste da.
Ich habe Schiss nie mehr dünn zu werden. Alles fühlt sich schwer und dick und aufgebläht und vollgestopft an. Keine Ahnung, wie ich es schaffen soll mich wieder halbwegs wohl zu fühlen in meinem Körper und mich nicht hinter 2-Nummern zu großer Kleidung verstecken zu müssen.
So gern wäre ich wieder dünn. Unter 44 kg. Vor allem weiß ich gar nicht wie schwer ich zur Zeit wirklich bin, da ja die Waage meiner Eltern klarerweise etwas anderes anzeigt als meine. Die meiner Eltern meinte heute morgen glaub 45,7 kg, aber bei meiner ist es immer etwas mehr, also schätzungsweise 46 +/- 0,2 kg. Einfach furchtbar. Ich schäme mich dafür.

Ich komme nicht mehr klar mit alldem, und da ich bei meinen Eltern bin, habe ich diese Woche auch keine Therapie. Bzw. zur Zeit generell nur jede 2. Woche. Auch wenn ich gar nicht so gerne hin gehe merke ich schon, dass es manchmal gut wäre öfter Thera zu haben.
Es macht mir so viel Angst, dass es mir zur Zeit so schlecht geht.
Ich habe ja mein Hundebaby für das ich da sein muss 24/7. Da bleibt keine Zeit für schlechte Laune, Ängste und ungute Gefühle. Sie braucht mich!
Ich bin einfach nicht gut genug für die Kleine. Ich hätte sie niemals holen dürfen. Sie hat besseres verdient.

Donnerstag, 10. Juli 2014

seelische Vergewaltigung

Das klopfen an der Tür. Es kommt immer wieder. Ich will, dass es aufhört. Sie sollen mich in Ruhe lassen. Nie habe ich ihnen etwas getan und trotzdem machen sie weiter. Ständig fordere ich sie auf zu akzeptieren, dass ich sie nicht bei mir haben will. Aber jedes mal auf's Neue zwingt mich das Läuten der Türglocke dazu schlussendlich doch auf zu machen.
In dem Moment, in dem ich den Schlüssel im Schloss drehe, stürmen sie auch schon herein und überfallen mich. Sie quälen und schlagen mich. Brennen mich mit Zigarettenstummeln und schneiden mich mit Rasierklingen. Faustschläge bis ich grün und blau bin sind auch nicht selten. Manchmal fassen sie mich auch an. An Stellen die mir gehören sollten.
Sie sind zu stark für mich, ich kann mich nicht wehren. Ich lasse es einfach über mich ergehen und hoffe, dass die Minuten, die sich wie Stunden anfühlen, möglichst schnell vergehen und ich mich, nach dieser seelischen Vergewaltigung, völlig ausgelaugt und mit absoluter Leere um mich hin legen darf und ein Nichts sein.
Einfach ein Nichts sein. Ja. Das bin ich. Nichts.
So viel bin ich wert. Nichts.
Diese Bestätigung geben sie mir immer wieder. Wie ich sie hasse! Aber ein Leben ohne sie ist unvorstellbar. Nie habe ich es anders erlebt. Ich weiß wie es ablaufen wird und was mit mir passiert. Es entand eine gewisse Regelmäßigkeit die Sicherheit gibt.
Manchmal liebe ich sie auch. Ohne sie hätte ich niemanden mehr. Ich bin auch mit ihnen einsam, aber ohne sie wäre ich auch noch allein.

Sie.... Sie sind meine Gedanken. Der Selbsthass, die Verzweiflung, die panische Angst, die ständige und unerträglich dominante Unsicherheit, die Hoffnungslosigkeit, das Gefühl der Wertlosigkeit und die Scham.
Zur Zeit klopfen sie wieder täglich an die Tür und jeden Abend gebe ich nach und öffne ihnen. Manchmal weiß ich nicht warum. Da überraschen sie mich einfach. Manchmal warte ich schon darauf. Da sehne ich mich nach ihnen.
Ja, hört sich bescheuert an. Ich sehne mich danach, dass diese bösen Gedanken kommen und es mir schlecht geht.
Aber manchmal ist es einfach leichter sich zu verkriechen und einsam zu sein, als sich mit dem Rest der Welt und dem Leben auseinanderzusetzen.

Wenn bloß nicht alles so anstrengend wäre.
So gerne würde ich einfach mal wieder tagelang im Bett liegen und die Zeit verstreichen lassen.
Ich darf das nicht mehr. Ich muss kämpfen. Vor allem für meine kleine Keewah. Die Frage lautet nur: Woher bekomme ich die dafür nötige Kraft?

<3
eure Steppenwölfin

Montag, 7. Juli 2014

Sorgen und Ängste

Ich weiß gar nicht wie oder wo ich anfangen soll =/

So schlimm war die Zeit mit meiner besten Freundin I. noch nie. Ich mein, ich hab sie so wahnsinnig gern, aber es war mir zu lang und zu viel.
Sie kam mit meinem Hund nicht richtig klar, war ständig von Keewah genervt, hat immer ewig lang geschlafen, während ich um 6 Uhr mit dem Keewah raus musste und sie danach bis Mittags beschäftigen, weil sie I. sonst nicht schlafen lassen hätte.
Außerdem wussten wir nie was wir machen sollten, und zu reden hatten wir letztlich auch nicht mehr viel. Das ich schon sehr gereizt war hat sie heute dann mal zu spüren bekommen. Hab sie total angezickt, aber mich auch gleich danach entschuldigt.
Jedenfalls bin ich erstmal froh Abstand zu haben.

Heute war das Gespräch mit dem Professor wegen meiner Bachelor-Arbeit. War wirklich sinnlos. Kurz zusammengefasst: Er hat gerade kein laufendes Forschungsprojekt, ich soll mich im Herbst noch mal melden, bis dahin überlegt er sich etwas wo er mich mit einbinden kann. Somit werde ich meine Arbeit erst Frühling bis Sommer nächsten Jahres schreiben.
Einerseits bin ich erleichtert, das jetzt nicht auch noch machen zu müssen, und dafür hoffentlich ein paar Prüfungen nachzumachen.
Andererseits belastet mich das schon. Ich hab damit jetzt fest gerechnet und mich darauf eingestellt. Vor allem hatte ich die Hoffnung, dass mich das auch wieder ein bisschen motiviert und mich im Studium ein großes Stück voran bringt. Wär auch mal ein wenig Abwechslung zum Uni-Lern- Alltag.
Aber ist wie es ist, ich muss lernen damit umzugehen.

Nächstes Problem: Ich hab mein Antidepressivum in meiner Wohnung vergessen. Keine Ahnung was ich jetzt machen soll?! Ich komm erst Sonntag oder Montag wieder Heim.
Wenn ich so lange darauf verzichte, geht es mir sicher total mies und hab auch ein bisschen Angst vor Entzugserscheinungen.
Mein Hausarzt ist morgen auch nicht da.
Vielleicht am besten, ich versuche morgen mal einen Tag ohne, und schau am Mittwoch zum Hausarzt ob mir der ein Rezept dafür geben darf.
Wenn alles nicht funktioniert muss ich nochmal 300km mit dem Zug zur Wohnung und wieder 300km zurück. Sprich 6 Stunden zugfahren nur um die Tabletten zu holen.



Was mir auch noch Sorgen bereitet ist, dass mein alter Hund Benny die kleine Keewah heute ständig anknurrte wenn sie mit ihm spielen wollte. Ach, keine Ahnung wie das jemals funktionieren soll.
Bin am Überlegen ob ich mal eine Privatstunde bei meiner Trainerin buche, damit die sich die Situation mal ansieht, blöderweise fehlt mir dazu aber das Geld.

Essenstechnisch und gewichtsmäßig sieht es furchtbar aus.
Ich fresse nur noch Mist und in Unmengen. Gerade bei meinen Eltern kann das nur noch schlimmer werden. Und dann auch noch ne ganze Woche :O
Ich fühle und sehe mich zur Zeit wirklich als dick. Normalerweise funkt da noch der Verstand dazwischen, heute hält er die klappe und akzeptiert die Stimme als würde sie zu ihm gehören.
Letzte Woche freute ich mich noch, dass ich diese Woche nicht zur Thera muss. Jetzt kommen Zweifel und Angst ohne diesem wöchentlichen Gespräch noch tiefer zu sinken.

Die Hoffnung und beinahe schon Überzeugung ein eigener Hund würde mir psychisch gut tun und mir den Weg erleichtern ist schon so gut wie zerschlagen. Ich liebe meine Keewah und wenn ich sie schlafen sehe, oder sie mich zu mir kuschelt könnte ich vor Liebe, Freude und Stolz weinen, aber mir selber, ganz tief im Herzen geht es schlecht. Ich habe das Gefühl es wird schlimmer anstatt besser, obwohl es äußerlich anders wirkt und auch ich mir dachte es geht bergauf.
Vielleicht war das nur kurz eine kleine Steigung bevor ich endgültig falle?



Und dann fall ich

Manchmal steh ich ganz oben.
An der Spitze.
Ich fühle mich gut.
Schön. Schlank.
Und ich bin von mir überzeugt.
Als wäre ich unbesiegbar.
Und dann fall ich.

©Steppenwölfin

 

Sonntag, 6. Juli 2014

Lagebericht

Ich wollte mich nur kurz mal melden.

Keewah un dich sind nämlich schon lange wach, während meine beste Freundin I. noch schläft.
Das ist richtig richtig anstrengend, weil Keewah ständig zu ihr will und ihr ins Gesicht springt.

Vorgestern Abend waren wir mit meinem Mitbewohner L. Pizza  essen. Überraschenderweise war es wirklich lustig und voll oke.
Der gestrige Tag war alleridngs die reinste Katastrophe!!!
Ich war wirklich am verzweifeln und wollte nur noch weg. Der Drang mich zu schneiden war riesengroß. Da ich so gut wie nie alleine war ging es nicht.

Ich hoffe der heutige Tag wird besser. Vor allem was das Essen betrifft =/

Hab euch lieb da draußen.
Stay strong
eure Steppenwölfin
(ja in dem Moment wär ich wirklich liebend gerne ne Steppenwölfin, die alleine durch die Grasländer zieht, das würde zu dem passen, wie ich mich gerade fühle. Einsam, allein und hungrig)

Freitag, 4. Juli 2014

Zurück

Sie sind wieder da.
Die bösen Gedanken und die Angst.

Gedanken wie: Ich hab das kleine Hundebaby nicht verdient. Sie sollte ein besseres Frauchen haben. Ich kriegs nicht hin. Bin unfähig. Werde es nie schaffen Verantwortung zu übernehmen.
Panische Angst ich würde mich nicht gut genug um die Kleine kümmern. Angst, dass sie mich nicht mögen könnte. Angst vor allem und jedem. Einfach Angst vor dem Leben.
Gestern hab ich noch mit der Therapeutin darüber geredet und gedacht ich krieg's hin.
Aber am Abend lag ich dann heulend im Bett vor Verzweiflung und dieser unendlichen Angst.

Heute morgen beim Gassi gehen, lief sie mir direkt vor die Füße, ich bin ihr nicht auf die Pfote gestiegen sondern hab sie nur mit dem Fuß "weggeschoben" sie hat fürchterlich geschrien.
Ich weiß, das sowas passiert, auch anderen. Sie hat sich nicht weh getan, es war nur der Schreck. Aber ich mache mir Vorwürfe. Vorwürfe sie verletzt zu haben. Habe Angst sie könnte mir nicht mehr vertrauen.

Woher kommt diese Angst? Ich kann es einfach nicht verstehen.
Ich wusste schon vorher, dass es schwierig werden wird. Mit dieser übertriebenen Angst rechnete ich jedoch nicht.
Meine Erfahrung mit Hunden ist doch immer noch da. Ich hab mit dem Älteren 2 mal den Vereinsmeistertitel geholt und 13 Pokale gewonnen. Also warum zweifle ich jetzt so an mir?

Mir ist klar, dass es auch immer wieder Rückschläge gibt auf dem Weg aus der Finsternis.
Nur rechnete ich nicht damit in diesem Zusammenhang.
Die Hoffnung, dass mir Keewah hilft wieder zurück ins Leben zu finden und durch sie etwas an Selbstvertrauen zurück zu bekommen schwindet immer mehr.
Im Gegenteil. Es ist als würde es mich überfordern. Und mit Überforderung kann ich bekanntlich gar nicht umgehen.

Mein Mitbewohner hat vorher auf sie aufgepasst während ich meine Prüfung schrieb.Wenigstens die hab ich hinbekommen, denke ich. Wenn schon sonst nichts funktioniert.

Gegessen habe ich noch nichts. Ich hab gerade zu viel Angst vor dem Essen.

(Pause, es klopft an der Tür)
Toll!!! Mein Mitbewohner L. hat gerade gefragt, ob ich mit ihm was trinken gehe heute.
Was mach ich bloß?!
Wir wohnen schon seit 2 Jahren hier, und haben noch keine 10 Sätze miteinander gesprochen (außer heute)
Ich hab zugesagt. PANIK!!!
Aber meine beste Freundin kommt auch mit. Und Keewah muss ja auch mit, also bin ich nicht alleine. Aber die Kalorien? :O
Schei*e!

Der Druck mich zu verletzen wird gerade sehr groß. Ich weiß nicht ob ich standhalten kann.
Zudem ist heute auch noch ein neuer Mitbewohner eingezogen. Er wirkt zwar nett, aber kann fast nicht Deutsch. Problem an der Sache: Mein Englisch ist mehr als mies und ich trau mich nie englisch zu reden, weil ich mich so dafür schäme.

Heute gibt es ein Foto von meiner Katze Minki. Sie ist die einzige die mich IMMER aus meinem Loch raus holen kann. Leider ist sie nicht hier, sondern bei meinen Eltern, aber ich weiß, dass sie mich liebt. Die einzige von der ich das sicher weiß. Und somit das wichtigste in meinem Leben. Auch wenn ich Keewah liebe und versuchen werde alles zu geben um ihr ein schönes Hundeleben zu ermöglichen.

Der Tag an dem ich aufhören werde dich zu lieben
ist der Tag an dem ich meine Augen
für immer schließe <3

Donnerstag, 3. Juli 2014

Neuanfang?!

Hey ihr Lieben,

(falls das hier überhaupt jemand liest :D )

Hab heute Morgen nen richtigen Schock bekommen auf der Waage. Da stand plötzlich 47kg :O
Ja demnach drehen sich meine Gedanken heute auch hauptsächlich um ein einziges Thema.
SO KANNS NICHT WEITER GEHEN!!!!

Oh F*ck!
Wie konnte ich es innerhalb von EINER WOCHE von 43,7 auf 47 schaffen?
Ja klar, mit Kuchen, Kekse, Schokolade, Tiefkühlpizza, Mecces, und Essen von Mama. Aber warum hab ich mich denn so gehen lassen?
Da zählt auch der Hund nicht mehr als Ausrede. Mal ehrlich.

Hab keine Ahnung wie ich da jetzt weiter machen soll.
Zigartten ahb ich auch keine mehr, aber ich weiß nicht, ob ich die Kleine so lang alleine lassen kann, oder ob sie heute noch mitlaufen kann bis zum Automat und wieder zurück. Ist ja schon ein Stück vor so nen kleinen Hund.
Vorallem musste ich sie heute auch mit zur Therapie nehmen, weil ich keinen hatte zum aufpassen. Das war für sie schon sehr sehr anstrengend.

Morgen hab ich die Wiederholungsprüfung von dem Teil den ich letzte Woche nicht bestanden hab. Ich hoffe mein Mitbewohner L. ist da zuhause um auf sie aufzupassen.
Danach kommt meine beste Freundin und bleibt über's Wochenende.
Die will Pizza machen. Ja, find ich auch toll. Aber nicht bei dem Gewicht -.-
Am Montag fahr ich dann mit meiner Besten und Keewah zu meinen Eltern. Da geht die Fresserei erst wieder weiter.
Bin gerade echt am verzweifeln.
Aber auch selber schuld an der Situation.

Ich werde heute *nur* noch ein paar dieser Doppelkekse essen. Morgen zum Frühstück nochmal CiniMinis und dann ist glaub ich alles was ich letztens an ungesundem Kram eingekauft hab endlich wieder weg. Naja die Doppelkekse werden schon noch länger halten, sind noch einige, aber die werde ich meiner besten Freundin andrehen versuchen^^

In der Hoffnung, dass ich mein Gewicht wieder auf die Reihe krieg gibts auch noch ein Foto von meiner kleinen Keewah. (Sorry, wenn ich euch damit schon nerve)