Fast 22.00 Uhr, morgen eine Prüfung, und erst vor 4 Stunden begonnen wirklich zu lernen.
Es fehlt noch sehr viel, aber ich würde jetzt lieber schlafen als noch weiter zu lernen.
Denn es sind natürlich auch sehr viele Zweifel da, ob es überhaupt noch etwas bringt, oder ob ich es auch gleich bleiben lassen kann.
Einerseits ist es mir egal was aus der Prüfung wird. Andererseits hasse ich mich dafür, dass ich (mal wieder) nicht gelernt habe.
Schon in der Schule liefen bei mir sämtliche Tests und Schularbeiten so ab, und nun mach ich genau so weiter.
Ich kann mich kaum mehr dazu überwinden mir etwas durchzulesen, geschweige denn mitzudenken.
Sehr wohl weiß ich aber, dass ich mich spätestens morgen während der Prüfung dafür sehr hassen werde. Nein, eigentlich tu ich das jetzt schon.
Meine Gedanken fetzen hin und her. Sie kämpfen miteinander.
Die halbe Nacht lernen und diese Prüfung so gut wie möglich überstehen.
Vergiss es, das wird nichts mehr!
Doch sicher, du kannst es noch schaffen. Hau rein jetzt!
Ach komm, wie willst du dir den das alles so schnell noch merken?
Leg dich hin und schlaf lieber.
Anstatt dir diese ganzen Gedanken zu machen, hättest du schon wieder einiges lernen können.
Du bist nichts! Du kannst nichts! Du bist einfach furchtbar! Wie schaffst du es überhaupt noch in den Spiegel zu schauen?
Ich weiß noch nicht, welche Gedanken dieses Mal gewinnen werden. Aber ich denke, ich werde aufgeben. Ich habe zu wenig vertrauen in mich. Meine Hoffnung schwindet von Tag zu Tag mehr. Auch meine Kraft und mein Lebenswille werden immer weniger.
Ich hoffe euch geht es besser.
xoxo Steppenwölfin
Achtung!
Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.
Dienstag, 24. November 2015
Dienstag, 17. November 2015
Dieses Leben
Mir ist kalt, mein Weg ist leer,
diese Nacht ist grau und kalt und schwer
sie hält mich fest und gibt mich nicht mehr her
ich bin gefangen ich wach nicht auf
und die letzten Lichter gehn gleich aus
ich seh mich fallen und geb nun auf
diese Nacht ist grau und kalt und schwer
sie hält mich fest und gibt mich nicht mehr her
ich bin gefangen ich wach nicht auf
und die letzten Lichter gehn gleich aus
ich seh mich fallen und geb nun auf
Denn ich hasse dieses Leben
den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
ich hasse dieses Leben
ich hasse den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben,
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
ich hasse dieses Leben
ich hasse den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben,
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
Nimm mir die Kraft,
nimm mir das Herz
nimm mir alle Hoffnung und all den Schmerz
aus meiner Hand und gib sie nicht mehr her
was soll das sein,
wo soll ich hin
wo sind meine großen Helden hin
auch wenn wir gehn, weiß ich nicht wohin
nimm mir das Herz
nimm mir alle Hoffnung und all den Schmerz
aus meiner Hand und gib sie nicht mehr her
was soll das sein,
wo soll ich hin
wo sind meine großen Helden hin
auch wenn wir gehn, weiß ich nicht wohin
Ich hasse dieses Leben,
den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
ich hasse dieses Leben
ich hasse den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
ich hasse dieses Leben
ich hasse den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
Weiß ich nicht wohin,
auch wenn ich geh
wenn ich geh
Doch ich hasse dieses Leben,
den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
ich hasse dieses Leben
ich hasse den Moment in dem man fällt.
Ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt.
auch wenn ich geh
wenn ich geh
Doch ich hasse dieses Leben,
den Moment in dem man fällt
ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt
ich hasse dieses Leben
ich hasse den Moment in dem man fällt.
Ich hasse dieses Leben
ich hasse diesen Tag, ich hasse diese Welt.
(Juli - Dieses Leben, etwas an meine Stimmung angepasst)
Mehr Worte finde ich zur Zeit auch gar nicht.
Euch viel Kraft und Durchhaltevermögen
xoxo Steppenwölfin
Donnerstag, 12. November 2015
Der Anfang vom Ende? Oder das Ende vom Anfang?
Morgen 9 Uhr.
Ökophysiologie -Prüfung
3. Prüfungstermin = letzter Prüfungstermin für dieses Semester
Letzte Chance um diese Prüfung dieses Semester noch zu schaffen.
Letzte Chance um dieses Semester mein Studium abzuschließen.
Aber nicht die letzte Prüfung die ich bis dahin noch schaffen muss.
Meine Chancen? Ich weiß es nicht.
Gelernt habe ich. Genug? Möglich. Aber kann genausogut nicht reichen.
Ich verzweifle zur Zeit an der Uni.
Es stehen viel zu viele Prüfungen an. Für mich ist es unmöglich so viele Prüfungen in so kurzer Zeit zu bestehen.
Auch das Projekt das wir machen sollten an der Uni, ging für mich mal kräftig daneben.
Es ging darum, die problematischen Neophyten einer Gemeinde zu kartieren und einen Management-Plan auszuarbeiten. Als ich das hörte, fand ich es richtig toll, mal etwas sinnvolles machen zu dürfen. Nicht nur sinnlose, theoretische Pläne aufzuschreiben.
Problem an der Sache: Wir mussten alles selber organisieren. Soll heißen, 21 Studenten bekommen ein Projekt und müssen selbst für alles sorgen.
Tja, die mmeisten der Studenten kannten sich untereinander, waren topmotiviert, hatten Autos zur Verfügung, saßen in den Pausen essend beisammen und besprachen alles.
Ja, ist wohl nicht schwer zu erraten, dass ich da nicht dabei war. Und somit auch keinen Teil des Projekts gemacht habe. Somit weiß ich auch nicht, ob ich die Lehrveranstaltung überhaupt bestehen kann. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Prüfung wahrscheinlich auch nicht schaffen werde. Also mal wieder aller Aufwand umsonst.
Ich hasse mich dafür, nicht einfach mal so sein zu können wie alle andern auch. Einfach gemeinsam mit denen zu Essen, mal meine Klappe aufzumachen und mich einzubringen.
Mit meinem Freund komme ich auch nicht mehr klar.
Ich kann ihn manchmal einfach nicht mehr sehn.
Vieles liegt nicht an ihm, sondern einfach daran, dass ICH für MICH keine Beziehung mehr nöchte, weil ich dafür weder Kraft noch Zeit habe.
Ich wäre zur Zeit einfach viel lieber wieder allein.
Ist das alles der Anfang vom Ende?
Der Anfang vom Abbruch meines Studiums.
Der Anfang vom Beenden meiner Beziehung.
Der Anfang vom Aufgeben des Ziels 'Gesund werden'
Der Anfang vom Aufgeben der Selbstständigkeit.
Oder ist das alles das Ende vom Anfang.
Das Ende vom Anfang der Beziehung. Rosa Brille verschwindet und die typischen Beziehungsprobleme treten hervor.
Das Ende vom Anfang des Studiums. Die Schonzeit ist vorbei. Wenn man was erreichen will, muss man dafür kämpfen.
Das Ende vom Anfang des Gesund werdens. Es kommen immer wieder Tiefs die überwunden werden müssen.
Das Ende vom Anfang der Selbstständigkeit. Geld fliegt einem nicht zu. Dafür muss man viel und hart arbeiten.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Aber irgendwie wird es trotzdem weiter gehen.
Ökophysiologie -Prüfung
3. Prüfungstermin = letzter Prüfungstermin für dieses Semester
Letzte Chance um diese Prüfung dieses Semester noch zu schaffen.
Letzte Chance um dieses Semester mein Studium abzuschließen.
Aber nicht die letzte Prüfung die ich bis dahin noch schaffen muss.
Meine Chancen? Ich weiß es nicht.
Gelernt habe ich. Genug? Möglich. Aber kann genausogut nicht reichen.
Ich verzweifle zur Zeit an der Uni.
Es stehen viel zu viele Prüfungen an. Für mich ist es unmöglich so viele Prüfungen in so kurzer Zeit zu bestehen.
Auch das Projekt das wir machen sollten an der Uni, ging für mich mal kräftig daneben.
Es ging darum, die problematischen Neophyten einer Gemeinde zu kartieren und einen Management-Plan auszuarbeiten. Als ich das hörte, fand ich es richtig toll, mal etwas sinnvolles machen zu dürfen. Nicht nur sinnlose, theoretische Pläne aufzuschreiben.
Problem an der Sache: Wir mussten alles selber organisieren. Soll heißen, 21 Studenten bekommen ein Projekt und müssen selbst für alles sorgen.
Tja, die mmeisten der Studenten kannten sich untereinander, waren topmotiviert, hatten Autos zur Verfügung, saßen in den Pausen essend beisammen und besprachen alles.
Ja, ist wohl nicht schwer zu erraten, dass ich da nicht dabei war. Und somit auch keinen Teil des Projekts gemacht habe. Somit weiß ich auch nicht, ob ich die Lehrveranstaltung überhaupt bestehen kann. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Prüfung wahrscheinlich auch nicht schaffen werde. Also mal wieder aller Aufwand umsonst.
Ich hasse mich dafür, nicht einfach mal so sein zu können wie alle andern auch. Einfach gemeinsam mit denen zu Essen, mal meine Klappe aufzumachen und mich einzubringen.
Mit meinem Freund komme ich auch nicht mehr klar.
Ich kann ihn manchmal einfach nicht mehr sehn.
Vieles liegt nicht an ihm, sondern einfach daran, dass ICH für MICH keine Beziehung mehr nöchte, weil ich dafür weder Kraft noch Zeit habe.
Ich wäre zur Zeit einfach viel lieber wieder allein.
Ist das alles der Anfang vom Ende?
Der Anfang vom Abbruch meines Studiums.
Der Anfang vom Beenden meiner Beziehung.
Der Anfang vom Aufgeben des Ziels 'Gesund werden'
Der Anfang vom Aufgeben der Selbstständigkeit.
Oder ist das alles das Ende vom Anfang.
Das Ende vom Anfang der Beziehung. Rosa Brille verschwindet und die typischen Beziehungsprobleme treten hervor.
Das Ende vom Anfang des Studiums. Die Schonzeit ist vorbei. Wenn man was erreichen will, muss man dafür kämpfen.
Das Ende vom Anfang des Gesund werdens. Es kommen immer wieder Tiefs die überwunden werden müssen.
Das Ende vom Anfang der Selbstständigkeit. Geld fliegt einem nicht zu. Dafür muss man viel und hart arbeiten.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Aber irgendwie wird es trotzdem weiter gehen.
Montag, 2. November 2015
Fragezeichen
In meinem Kopf steht gerade ein riesiges Fragezeichen.
Denn ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
Ich will meinen Freund nicht verlieren, aber ich kann mir auch keine Beziehung mehr mit ihm vorstellen.
Ich will unbedingt wieder abnehmen, aber ich habe heute gefressen, als wäre es mein letzter Tag.
Ich will endlich bei meinem Studium weiterkommen, aber anstatt zu Lernen habe ich The Simpson geschaut und geschlafen.
Ich wollte gesund werden, und mein Leben in den Griff bekommen. Habe soziale Kontakte geknüpft, auch wenn es ausser der Familie meines Freundes nur wenige waren. Aber immerhin.
Und jetzt?
Jetzt will ich wieder mein altes, krankes, schäbiges Leben zurück.
Ich will wieder allein sein.
Will wieder krank sein.
Will es wieder schaffen zu Hungern und täglich Sport zu treiben.
Will meine 43kg zurück und wieder umkippen nach dem Aufstehen morgens.
Will mich wieder schneiden wann immer ich den Drang dazu verspüre.
Will keine Psychopharmaka mehr nehmen und einfach nur sterben.
Ja, genau das ist es was ich mir zur Zeit am meisten wünsche.
Warum man sich so etwas wünscht, nachdem es einem schon relativ gut ging?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht weil es einfacher ist. Man baut sich eine Struktur, einen Plan, und nach dem lebt man. Alleine. Ohne das einem jemand dazwischen funkt. Ohne Einladungen zum Essen, ohne ähnlichem Kram.
Vielleicht weil mir einfach die Kraft fehlt um weiterzukämpfen.
Vielleicht weil die Antidepressiva nicht mehr wirken?
Denn ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
Ich will meinen Freund nicht verlieren, aber ich kann mir auch keine Beziehung mehr mit ihm vorstellen.
Ich will unbedingt wieder abnehmen, aber ich habe heute gefressen, als wäre es mein letzter Tag.
Ich will endlich bei meinem Studium weiterkommen, aber anstatt zu Lernen habe ich The Simpson geschaut und geschlafen.
Ich wollte gesund werden, und mein Leben in den Griff bekommen. Habe soziale Kontakte geknüpft, auch wenn es ausser der Familie meines Freundes nur wenige waren. Aber immerhin.
Und jetzt?
Jetzt will ich wieder mein altes, krankes, schäbiges Leben zurück.
Ich will wieder allein sein.
Will wieder krank sein.
Will es wieder schaffen zu Hungern und täglich Sport zu treiben.
Will meine 43kg zurück und wieder umkippen nach dem Aufstehen morgens.
Will mich wieder schneiden wann immer ich den Drang dazu verspüre.
Will keine Psychopharmaka mehr nehmen und einfach nur sterben.
Ja, genau das ist es was ich mir zur Zeit am meisten wünsche.
Warum man sich so etwas wünscht, nachdem es einem schon relativ gut ging?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht weil es einfacher ist. Man baut sich eine Struktur, einen Plan, und nach dem lebt man. Alleine. Ohne das einem jemand dazwischen funkt. Ohne Einladungen zum Essen, ohne ähnlichem Kram.
Vielleicht weil mir einfach die Kraft fehlt um weiterzukämpfen.
Vielleicht weil die Antidepressiva nicht mehr wirken?
Sonntag, 1. November 2015
Gewichtsschock
Heute Morgen habe ich mich mal wieder auf die Waage gestellt.
Und ich war richtig geschockt.
55kg
das ist ein BMI von 20,7 :O
Das ist fast Rekord.
Was mach ich? Fresse aus Frust eine Tafel Schokolade.
Richtig spitze!
Dafür habe ich jetzt mein Essenstagebuch wieder aktiviert.
Ich hoffe das hilft wieder ein bisschen.
Nun muss ich endlich anfangen zu lernen.
Man hört sich ;)
Und ich war richtig geschockt.
55kg
das ist ein BMI von 20,7 :O
Das ist fast Rekord.
Was mach ich? Fresse aus Frust eine Tafel Schokolade.
Richtig spitze!
Dafür habe ich jetzt mein Essenstagebuch wieder aktiviert.
Ich hoffe das hilft wieder ein bisschen.
Nun muss ich endlich anfangen zu lernen.
Man hört sich ;)
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