Achtung!

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Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Samstag, 7. Juni 2014

Drunter und Drüber

Es geht einfach grad alles drunter und drüber, und so schön die Zeit auch gerade ist, und wie froh ich bin mich da drüber getraut zu haben, genauso froh bin ich, wenn das Wochenende vorbei ist, überstanden, ohne weitere Zwischenfälle und alles wieder in den Normalzustand verfällt.

Zur Erklärung: Bin heute von meinem Studienwohnort, ner guten, alten Freundin K. und ner neuen Freundin J., die mit mir studiert und ihrem supersüßen Hund (Schelli) zu meinen Eltern gefahren (dort lebt mein Hund und zur Zeit auch alle meine anderen Tiere).
Da ich mir total schwer tue mit Freunde finden (komischerweise aber erst seit kurzem) und ich auch J. meine Studienkollegin noch gar nicht sooo gut kenne, und relativ wenig über sie weiß war ich sehr aufgeregt und bin auch jetzt noch ständig total unsicher wie ich mit ihr umgehen soll, was ich machen soll, und und und. Ich mag J. und Schelli wahnsinnig gern und habe ständig Angst, die beiden zu verlieren und etwas falsch zu machen.
Aber der 1. Tag verlief naja...ganz gut. Leider haben sich unsere Hunde nicht so gut verstanden und haben zu kämpfen begonnen, dabei hat meiner 2 Bisswunden auf der Schulter und einen Kratzer am Ohr davon getragen. Danach war allerdings geklärt, dass Schelli die Chefin ist und sich mein Hund eben nicht alles erlauben kann und hat dann auch ganz gut funktioniert. Ich hoff, dass die Wunden gut abheilen und sich nicht entzünden. Sind zwar schon bisschen tief, aber klein, daher hab ich sie nicht Nähen lassen.                                                                                              
Im Haus ist es auch ein bisschen schwierig mit den beiden, sollte aber schon gehn bis Montag.

Ansonsten hab ich heute ein total tolles "Kompliment" bekommen. Ich hab mich mega gefreut, obwohl mir natürlich schon klar ist, dass das nicht unbedingt hilfreich ist.
Einer aus meinem Verein (bis vor kurzem noch Obmann) meinte so:
Hey, ich wusste schon, dass du heute kommst.
Hab ich so gefragt warum, meinte er: Ja, ich hab dich schon klappern gehört.
( -> klappern -> Klappergestell -> dünn)
Oh Mann, ich liiiiiiebe solche Sprüche.

Ansonsten gibts eh nicht mehr viel zu erzählen. Es ist halt echt stressig und anstrengend. Kann sein, dass ich erst wieder Montag oder Dienstag zum Posten komm.

Was mich heute auch noch extrem genervt hat: Ich musste bei dieser Affenhitze mit ner dünnen Weste rumlaufen, wegen den Narben. Es war einfach so heiß und ich hätte so gern einfach nur ein Shirt und ne kurze Hose angehabt =S Aber geht halt leider nicht, auch wenn sogar grad alles verheilt ist. Bin einfach nur froh, dass mich keiner darauf angesprochen hat, aber andererseits werden die sich halt jetzt auch ihren Teil denken, weil die meisten (zumindest aus dem Verein) wissen, dass ich mich mal geritzt hab und da ist das Signal ja wohl eindeutig. Ach Mist, wenn ich damit bloß nie angefangen hätte. Aber die Worte "wenn" und "aber" verwende ich leider viel zu häufig.
Wenigstens hab ich jetzt schon fast ne Woche keine mehr geraucht...dafür ziemlich zugenommen, aber was solls, dieses Wochenende wird es noch viel mehr und danach werde ich mich hoffentlich wieder unter Kontrolle haben und es nochmal neu angehn!

Gute Nacht auch allen da draußen.
Fühlt euch mal umarmt wenn ihr mögt. Das könnte ich nämlich viel öfter gebrauchen. Einfach mal in den Arm genommen werden.
Muss Morgen früh raus, wir wollen  mit den Hundis wandern gehen. (falls ich dran denk die Kamera mitzunehmen bekommt ihr vielleicht Fotos von den Hunden ;)
<3

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