Achtung!

Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Sonntag, 24. April 2016

Zeitprobleme

Morgen hab ich eine Prüfung.
Ich kann noch nichts.
Am Mittwoch hab ich eine Prüfung.
Ich kann noch nichts.

Ich kann NICHTS.
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll.

Ob es noch weitergehen soll.
Ich kann einfach nicht mehr.
Das Studium bringt mich langsam richtig zum VERZWEIFELN.
Aber um damit Aufzuhören bin ich schon zuweit.
Es würden nur noch 8 Prüfungen fehlen und die Bachelor-Arbeit, die ich sogar schon begonnen habe.
Aber ich schaff es einfach nicht mehr.

Ich arbeite "viel".
Ja, für mich ist es viel, jeden Samstag 8h zu arbeiten und jeden Montag 2-3h etwas anderes zu arbeiten.
Es ist viel, die ganzen Dinge mit der Wohnung zu klären.
Ja, ich freue mich, dass ich endlich eine bekommen habe.
Trotzdem macht es mir zu schaffen, ständig Termine auszumachen, alles anzumelden, zu organisieren.
Es ist mir zuviel im Laden hin und wieder für andere einzuspringen die Urlaub haben.
Es ist mir zuviel mit meinem (Ex-)Freund in einem Bett zu schlafen, in einem Zimmer zu wohnen.
Es ist mir zuviel wöchentlich mit einem der Hunde zum Tierarzt zu laufen, weil wieder irgendetwas ist.
Es ist mir zuviel, jeden Freitag ins Taekwondo-Training zu gehen, obwohl ich dieses Training sehr gerne mache.
Es ist mir zuviel, mit dem Hund im Verein zu trainieren. Nicht wegen meinem Hund, sondern wegen der ganzen Leute dort und wegen der FEHLENDEN ZEIT.

Mir FEHLT einfach ZEIT
Nein nicht weil ein Tag nur 24h hat.
Sondern, weil ich einfach nicht in DIESER Zeit lebe. Meine Zeit vergeht viel schneller.
Kommt mir eben so vor.
Ich schlafe länger als andere. Nicht weil ich später ins Bett gehe. Weil ich einfach mehr Schlaf brauche. Dafür könnte ich aber viel länger auf bleiben. Nicht nur die typischen 16h oder was auch immer. Aber dabei spielt die Zeit leider nicht mit.
Und somit ist es für mich sehr schwierig, einen Alltag zu finden.
(wahrscheinlich hat jetzt keiner verstanden was ich eigentlich meine, aber egal)
Ich möchte manchmal einfach mal kurz auf STOPP drücken, um alles nachzuholen, was ich zu tun hätte, und wenn das ERLEDIGT ist, wieder auf PLAY drücken und weiter machen.

Ich komme einfach NICHT MEHR KLAR.

Freitag, 15. April 2016

In die Tiefe

Viele meiner Tage beginnen gut und enden...naja....mieß.

Gute Neuigkeit: Die Maklerin hat vorher nochmal angerufen und mir gesagt, die Vermieter haben nochmal geredet und sich umentschieden und würden mich doch nehmen MIT HUND.
Wenn ich ehrlich bin, weiß ich aber nicht ob ich dort überhaupt noch wohnen will, wenn mein Hund nicht erwünscht ist.

Ich merke wie ich wieder immer mehr abblocke und mich wieder immer mehr in die Depression fallen lasse.
Ich bin sehr, sehr hoffnungslos und fühle mich einsam. Immer.
Einsamkeit ist zur Zeit mein bester Freund.
Egal was andere Menschen sagen, ich beziehe alles auf mich und fühle mich angegriffen und gekränkt.
Gerne würde ich alles richtig machen und mach aber alles Falsch.
Egal was ich sage, ich erwische scheinbar immer die falsche Tonlage. Zumindest kommt es fast immer anders rüber als es gemeint war.

Egal was mein (Ex)Freund sagt - keiner nimmt es ernst.
Egal was ich sage - jeder nimmt es toternst.

Zur Zeit würde ich sowohl Uni als auch Arbeit, Wohnung, Therapie,... gerne hinschmeißen.
Ich würde gerne zu meinen Eltern zurück gehen und mich einfach tagelang im Bett verkriechen.

Ich mag nicht mehr.
Ich wünschte ich wäre tot.

Zum Abschluss noch ein Song, der mich zur Zeit fast täglich begleitet.

Vist- Der Junge der aus dem Fenster sprang und verschwand

Und weil ich sie alle so liebe kommt ein Zweiter auch noch :)

Vist - Spezialisten

Das mit dem YouTube Video einfügen hat irgendwie gerade nicht geklappt. Deshalb einfach als Link.

<3 eure St

Donnerstag, 14. April 2016

Die Welt ist voller Hundehasser!

Gestern war ich -mal wieder- eine Wohnung besichtigen.
Im Vorhinein habe ich natürlich gefragt, ob Hunde erlaubt sind, es hieß: bis kniehöhe ist gestattet.
Die Maklerin war sehr nett, und die Wohnung war schön. Gut aufgeteilt, groß, leistbar,...
Ich habe mich heute schlussendlich entschieden, dass ich die Wohnung nehmen werde.
Nach monatelangem!! Suchen war endlich etwas greifbar. Die Mutter meines Exfreundes und ich haben schon über die Einrichtung geredet.

JA, ICH DACHTE MEIN LEBEN GEHT WEITER!

Und das erste Mal seit Wochen war ich mir wieder sicher, dass ich das Studium weiter mache und hier bleibe.

Vor 2 Stunden rief mich die Maklerin an: "Hallo ...., tut mir Leid, dass ich mich so spät melde, aber ich komme gerade erst von den letzten Terminen. Leider habe ich schlechte Nachrichten. Die Vermieter wollen doch keinen Hund in der Wohnung haben."

Anfangs war ich noch recht gefasst. Das Gespräch ging noch weiter. Sie wird weiterhin schauen, ob sie etwas findet das für mich passen könnte. Wirklich sehr nett von ihr, denn das müsste sie nicht tun. So eine engagierte Maklerin hab ich bisher noch nicht getroffen.

Ein paar Minuten nach dem Beenden des Gespräches ist meine Welt mal wieder zerbrochen.
Hoffnung ist eben doch nur eine Lüge.
Ich weiß nicht wie viele Absagen ich in den letzten Monaten wegen meinem Hund bekommen habe, aber ich denke ich bin schon bei über 30.
Dazu möchte ich erwähnen, dass mein Hund KLEINER als eine Katze ist. Die hat nur 3 Kilo, unser Kater hat 6.
Wie es nun weiter geht weiß ich nicht. Für mich macht es keinen Sinn mehr weiter nach Wohnungen zu suchen. Für mich macht es auch keinen Sinn mehr weiterhin zu studieren.
Für mich macht das LEBEN keinen Sinn mehr.

Die Prüfung am Montag kann ich vergessen. Warum? Weil ich mich auf die SINNLOSE Wohnungssuche konzentriert habe, anstatt aufs Lernen.

Wie soll man etwas aus dem Leben machen, wenn man ständig um die Grundlagen kämpfen muss?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, sich nicht zu verletzen?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, sich vernünftig zu Ernähren?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, irgendwo wohnen zu dürfen?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, gesehen und akzeptiert zu werden?

Ich hoffe euch geht es besser.
Schaut auf euch und kämpft weiter, egal was ist.
Ich werde wohl auch weiterkämpfen müssen.
Und irgendwann werden auch wir uns etwas ERkämpfen!

Eure Steppenwölfin

Dienstag, 12. April 2016

Etwas überrascht

Hallo ihr Lieben,

ich muss zugeben, ich bin richtig überrascht, dass tatsächlich jemand meinen Blog liest.
Ich habe mich riesig über die Kommentare gefreut.
Danke an ALLE die das alles lesen, und mich damit unterstützen!

Alles andere läuft leider nicht so gut.
Gestern war ich mal wieder eine Wohnung anschauen. Die war so eklig, dass ich beim rausgehen nicht mal die Türklinke anfassen wollte und nur mit meinem Jackenärmel geöffnet habe.
Ich war geschockt. Und die Mama meines Exfreundes, die mit war auch.

Schade, ich hätte gehofft, dass ich endlich eine eigene Wohnung bekommen würde.
Von Mal zu Mal schwindet meine Hoffnung jemals eine eigene Wohnung zu bekommen etwas mehr.

Alles andere läuft auch nicht wirklich gut. Ich habe sehr viel zu Lernen, denn am 18.04. steht eine große Prüfung an. Es ist das erste Mal, dass ich rechtzeitig zu Lernen begonne habe, aber ich bin trotzdem noch nicht mal bei der Hälfte des Stoffes. Die Prüfung kann ich also - mal wieder - abschreiben.

Am Sonntag beginnt mein erster eigener Kurs als Hundetrainerin im Verein. Heute habe ich einige Utensilien eingekauft die wir brauchen werden und den Start bekannt gegeben. Freue mich schon riesig, aber bin auch sehr, sehr nervös.

Das wars für's erste von mir.
Werde nun noch lernen.

Lg, eure Steppenwölfin  :*

Donnerstag, 7. April 2016

Einsamkeit

Seit ein paar Tagen mache ich wieder mehr Sport und versuche weniger und nicht so wahllos zu essen.
Aufgrund der Ostersüßigkeiten gelingt das aber nur mäßig.
Mein derzeitiges Gewicht beträgt zur Zeit 53,8kg
Nur 1,2kg unter meinem HG.
Jedoch bin ich davon überzeugt, dass ich es schaffen werde wieder abzunehmen.

Aber ich fühle mich sehr, sehr einsam.
Womit ich gerade absolut nicht klar komme.

Sonntag, 3. April 2016

Hab mein Leben gegen die Wand gefahren

Mittlerweile lest natürlich keiner mehr meinen Blog.
Das ist mir klar.
Aber manchmal muss ich einfach schreiben. Kann nicht anders.

Habs mal wieder geschafft mein Leben gegen die Wand zu fahren.

Ich weiß gar nicht wirklich was ich schreiben soll.
Wo anfangen. Wie ausführlich.

Die Größte Sache zuerst.
Ich hab mich von meinem Freund getrennt. Also die Beziehung beendet.
Da ich aber keine Wohnung gefunden habe, wohne ich immer noch bei ihm und seinen Eltern. Schlafe mit ihm in einem Bett.
Wie das funktioniert?
Ich habe KEINE Ahnung.
Tut es teilweise nicht, teilweise ganz gut. Weil es ja muss.

Sonst würden ich, mein Hund und meine Mäuschen auf der Straße hocken.


Mehr bringe ich gerade nicht zu Papier, bzw. auf den Rechner.

Hab ja auch nichts mehr. Bin nicht mehr dünn, hab keine Wohnung mehr, kein Zuhause, keinen Freund mehr, keinen der mir zuhört, keinen der gerne etwas mit mir unternimmt, keinen guten Job, immer noch keinen Uni-Abschluss, geschweige denn eine Ausbildung.
Ich habe nichts.
Nein, stimmt nicht.
Ich habe meinen Hund.
Der einzige Grund warum ich noch lebe.
Weil ich sie über alles liebe.


Wünsche allen eine Gute Nacht!