Achtung!

Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Freitag, 27. Mai 2016

Neuer Blog

Werde in den nächsten Tagen einen neuen Blog erstellen.

Wer noch Lust hat meinem Blog weiterhin zu folgen, bitte eine E-Mail an: Wiesl1@gmx.at
Dann schick ich einen neuen Link, wenn der Blog online ist.

Liebste Grüße,
St.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Fasttag

Endlich hab ich es mal wieder geschafft einen Tag zu fasten

Ich hatte morgens 250ml Pfefferminztee, mittags ca. 150ml kaltes Wasser, und jetzt nochmal 250ml Früchtetee. Mehr nicht.
Keinen einzigen Bissen hab ich gegessen :)
Aber leider auch viel zu wenig getrunken.

Ich bin die ganze Zeit am grübeln, was ich morgen essen soll.

Meine Waage ist beim Übersiedeln irgendwo verschwunden. Daher kann ich nicht mal sagen, ob der Tag fasten etwas gebracht hat oder nicht.
Furchtbar, aber ich werde es überstehn.

Bin gespannt auf morgen.

Gute Nacht meine Lieben

eure St. :*

Dienstag, 24. Mai 2016

Kein Internet

Hey meine Lieben,

bin mittlerweile schon in meine neue Wohnung übersiedelt. Hatte allerdings bis heute noch kein Internet, daher wurde auch nichts gepostet.

Das wird sich in den nächsten Tagen aber wieder ändern ;)

Lg und bis bald,

eure St

Sonntag, 1. Mai 2016

Erste eigene Wohnung

Es ist so weit.
Der Mietvertrag ist unterschrieben. Kaution und Provision sind bezahlt. Ein Bett und einen Kleiderschrank habe ich mir gekauft, was mein (Ex)-Freund und sein Papa aufgebaut haben.
Nächste Woche werde ich mir eine Waschmaschine und einen Staubsauger besorgen, ein Öffi-Ticket, Miete bezahlen, Vergebührung für den Mietvertrag, das Übergabe-Protokoll ausfüllen und den Meldezettel auf das Gemeindeamt bringen. Geschirr und Besteck werde ich mir noch besorgen müssen und DANN kann ich EINZIEHEN!!!!

Oh mein Gott, ich freue mich so sehr. Kann es kaum in Worte fassen. Gleichzeitig habe ich aber auch riesen Angst davor, plötzlich wieder allein zu sein. Das was ich mir am Meisten wünsche, macht mir auch die größte Angst. Wie ironisch.

Ich hoffe, denke, wünsche mir so sehr, dass ich ab dem Zeitpunkt, ab dem ich in meiner Wohnung wohne leichter Abnehmen kann. Hier funktioniert es beim besten Willen nicht.
Aber wenn der Kühlschrank wieder leer ist, und mir nicht ständig jemand Süßigkeiten etc. mitbringt, und ich nicht mehr bekocht werde, sollte ich das dann auch wieder hinbekommen.

Vor ein paar Wochen habe ich meinen Therapie-Termin abgesagt, da ich noch bei meinen Eltern geblieben bin und zum Augenarzt musste.
Danach war meine Therapeutin nicht da.
Und nun habe ich gar keinen Bock mehr hinzugehen. Da sie sich glücklicherweise bisher nicht bei mir gemeldet hat, hab ich das auch nicht gemacht.

Ich WEISS, dass das nicht die Aufgabe der Terapeutin ist, sich darum zu kümmern, dass ich wieder einen Termin bekomme, wenn ich absage unsd mich dann nicht mehr melde, SONDERN MEINE.
Aber trotzdem habe ich gehofft sie würde sich melden und warte immer noch darauf. In der Hoffnung, dass ich jemandem ?wichtig? bin, aber natürlich ist es nur ihr Job mit Leuten wie mir zu reden. Dafür wird sie schließlich bezahlt. Davon lebt sie. Also sollte sie das alles gar nicht zu viel an sich ran lassen. Aber ich warte trotzdem.


 Ja das bin ich. Wie immer versinke ich in Selbstmitleid. Fühle mich unter 20 Leuten immer noch einsam und hab das Gefühl, dass ich niemandem wichtig bin, dass mich keiner mag, dass ich allen auf den Keks gehe.
Bald bin ich in meiner Wohnung, dann kann ich mich abkapseln und nerve niemanden mehr. Dann kann ich mich verkriechen und verrecken.


Eure Steppenwölfin

Sonntag, 24. April 2016

Zeitprobleme

Morgen hab ich eine Prüfung.
Ich kann noch nichts.
Am Mittwoch hab ich eine Prüfung.
Ich kann noch nichts.

Ich kann NICHTS.
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll.

Ob es noch weitergehen soll.
Ich kann einfach nicht mehr.
Das Studium bringt mich langsam richtig zum VERZWEIFELN.
Aber um damit Aufzuhören bin ich schon zuweit.
Es würden nur noch 8 Prüfungen fehlen und die Bachelor-Arbeit, die ich sogar schon begonnen habe.
Aber ich schaff es einfach nicht mehr.

Ich arbeite "viel".
Ja, für mich ist es viel, jeden Samstag 8h zu arbeiten und jeden Montag 2-3h etwas anderes zu arbeiten.
Es ist viel, die ganzen Dinge mit der Wohnung zu klären.
Ja, ich freue mich, dass ich endlich eine bekommen habe.
Trotzdem macht es mir zu schaffen, ständig Termine auszumachen, alles anzumelden, zu organisieren.
Es ist mir zuviel im Laden hin und wieder für andere einzuspringen die Urlaub haben.
Es ist mir zuviel mit meinem (Ex-)Freund in einem Bett zu schlafen, in einem Zimmer zu wohnen.
Es ist mir zuviel wöchentlich mit einem der Hunde zum Tierarzt zu laufen, weil wieder irgendetwas ist.
Es ist mir zuviel, jeden Freitag ins Taekwondo-Training zu gehen, obwohl ich dieses Training sehr gerne mache.
Es ist mir zuviel, mit dem Hund im Verein zu trainieren. Nicht wegen meinem Hund, sondern wegen der ganzen Leute dort und wegen der FEHLENDEN ZEIT.

Mir FEHLT einfach ZEIT
Nein nicht weil ein Tag nur 24h hat.
Sondern, weil ich einfach nicht in DIESER Zeit lebe. Meine Zeit vergeht viel schneller.
Kommt mir eben so vor.
Ich schlafe länger als andere. Nicht weil ich später ins Bett gehe. Weil ich einfach mehr Schlaf brauche. Dafür könnte ich aber viel länger auf bleiben. Nicht nur die typischen 16h oder was auch immer. Aber dabei spielt die Zeit leider nicht mit.
Und somit ist es für mich sehr schwierig, einen Alltag zu finden.
(wahrscheinlich hat jetzt keiner verstanden was ich eigentlich meine, aber egal)
Ich möchte manchmal einfach mal kurz auf STOPP drücken, um alles nachzuholen, was ich zu tun hätte, und wenn das ERLEDIGT ist, wieder auf PLAY drücken und weiter machen.

Ich komme einfach NICHT MEHR KLAR.

Freitag, 15. April 2016

In die Tiefe

Viele meiner Tage beginnen gut und enden...naja....mieß.

Gute Neuigkeit: Die Maklerin hat vorher nochmal angerufen und mir gesagt, die Vermieter haben nochmal geredet und sich umentschieden und würden mich doch nehmen MIT HUND.
Wenn ich ehrlich bin, weiß ich aber nicht ob ich dort überhaupt noch wohnen will, wenn mein Hund nicht erwünscht ist.

Ich merke wie ich wieder immer mehr abblocke und mich wieder immer mehr in die Depression fallen lasse.
Ich bin sehr, sehr hoffnungslos und fühle mich einsam. Immer.
Einsamkeit ist zur Zeit mein bester Freund.
Egal was andere Menschen sagen, ich beziehe alles auf mich und fühle mich angegriffen und gekränkt.
Gerne würde ich alles richtig machen und mach aber alles Falsch.
Egal was ich sage, ich erwische scheinbar immer die falsche Tonlage. Zumindest kommt es fast immer anders rüber als es gemeint war.

Egal was mein (Ex)Freund sagt - keiner nimmt es ernst.
Egal was ich sage - jeder nimmt es toternst.

Zur Zeit würde ich sowohl Uni als auch Arbeit, Wohnung, Therapie,... gerne hinschmeißen.
Ich würde gerne zu meinen Eltern zurück gehen und mich einfach tagelang im Bett verkriechen.

Ich mag nicht mehr.
Ich wünschte ich wäre tot.

Zum Abschluss noch ein Song, der mich zur Zeit fast täglich begleitet.

Vist- Der Junge der aus dem Fenster sprang und verschwand

Und weil ich sie alle so liebe kommt ein Zweiter auch noch :)

Vist - Spezialisten

Das mit dem YouTube Video einfügen hat irgendwie gerade nicht geklappt. Deshalb einfach als Link.

<3 eure St

Donnerstag, 14. April 2016

Die Welt ist voller Hundehasser!

Gestern war ich -mal wieder- eine Wohnung besichtigen.
Im Vorhinein habe ich natürlich gefragt, ob Hunde erlaubt sind, es hieß: bis kniehöhe ist gestattet.
Die Maklerin war sehr nett, und die Wohnung war schön. Gut aufgeteilt, groß, leistbar,...
Ich habe mich heute schlussendlich entschieden, dass ich die Wohnung nehmen werde.
Nach monatelangem!! Suchen war endlich etwas greifbar. Die Mutter meines Exfreundes und ich haben schon über die Einrichtung geredet.

JA, ICH DACHTE MEIN LEBEN GEHT WEITER!

Und das erste Mal seit Wochen war ich mir wieder sicher, dass ich das Studium weiter mache und hier bleibe.

Vor 2 Stunden rief mich die Maklerin an: "Hallo ...., tut mir Leid, dass ich mich so spät melde, aber ich komme gerade erst von den letzten Terminen. Leider habe ich schlechte Nachrichten. Die Vermieter wollen doch keinen Hund in der Wohnung haben."

Anfangs war ich noch recht gefasst. Das Gespräch ging noch weiter. Sie wird weiterhin schauen, ob sie etwas findet das für mich passen könnte. Wirklich sehr nett von ihr, denn das müsste sie nicht tun. So eine engagierte Maklerin hab ich bisher noch nicht getroffen.

Ein paar Minuten nach dem Beenden des Gespräches ist meine Welt mal wieder zerbrochen.
Hoffnung ist eben doch nur eine Lüge.
Ich weiß nicht wie viele Absagen ich in den letzten Monaten wegen meinem Hund bekommen habe, aber ich denke ich bin schon bei über 30.
Dazu möchte ich erwähnen, dass mein Hund KLEINER als eine Katze ist. Die hat nur 3 Kilo, unser Kater hat 6.
Wie es nun weiter geht weiß ich nicht. Für mich macht es keinen Sinn mehr weiter nach Wohnungen zu suchen. Für mich macht es auch keinen Sinn mehr weiterhin zu studieren.
Für mich macht das LEBEN keinen Sinn mehr.

Die Prüfung am Montag kann ich vergessen. Warum? Weil ich mich auf die SINNLOSE Wohnungssuche konzentriert habe, anstatt aufs Lernen.

Wie soll man etwas aus dem Leben machen, wenn man ständig um die Grundlagen kämpfen muss?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, sich nicht zu verletzen?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, sich vernünftig zu Ernähren?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, irgendwo wohnen zu dürfen?
Wenn man ständig darum kämpfen muss, gesehen und akzeptiert zu werden?

Ich hoffe euch geht es besser.
Schaut auf euch und kämpft weiter, egal was ist.
Ich werde wohl auch weiterkämpfen müssen.
Und irgendwann werden auch wir uns etwas ERkämpfen!

Eure Steppenwölfin