46,8 kg zeigte die Waage gerade.
Ich schäme mich. Sehr.
Ich wollte mich gar nicht wiegen, weil mir bewusst war, dass ich die Zahl nicht ertragen können würde. Dennoch hab ich es getan. Der Druck es nicht zu wissen war zu groß.
Jetzt ist der Druck es zu wissen zu groß. Ich kann es nicht aushalten.
Hab noch fast eine Stunde Zeit, bis ich los muss. Bis dahin werde ich meinen Arm mit meiner silbernen "besten Freundin" bearbeiten.
Geplant für heute sind 500ml Buttermilchdrink (Schlanke Linie) mit 225kcal und am Abend zu Haue etwas Naturschnitzel mit Reis. Keine Ahnung was das kcal haben wird.
Zusätzlich gibt es auch noch einen Automatenkaffee, damit ich die Vorlesung ohne Magenknurren überstehe und den Drink danach für die Übung habe und eventuell auch noch für den Zug reicht.
Außerdem hab ich meinen Plan geändert. Ich werde mir nicht strikt vorschreiben, wann ich was essen darf, sondern ich werde so essen, wie ich es für mich als gut empfinde. Soll heißen, ich werde mich an Buttermilch, Fastendrinks etc. halten, so wenig feste Nahrung wie möglich zu mir nehmen und mich dann erst Montag wieder wiegen um die Auswirkungen der ganzen Woche zu sehen. Damit meine tägliche Laune nicht von der morgendlichen Zahl abhängt.
Aber auch in der Hoffnung einen FA zu verhindern.
In nichtmal einer Stunde sehe ich M. endlich wieder. Ich freu mich, aber bin irgendwie auch richtig aufgeregt.
Vor allem kann ich mir immer noch nicht vorstellen, wie es sein kann, dass sich so ein hübscher und wirklich netter Typ für mich interessiert. Ich habe immer noch im Hinterkopf, dass es doch sein könnte er würde mich nur ausnutzen wollen, oder mich verarschen.
Deswegen versuche ich immer noch meine Gefühle im Hintergrund zu halten.
Habe sogar heute Nacht von ihm geträumt :O HALLO??? WAS SOLL DAS?
Achtung!
Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.
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