Ein
"Flüssige" Kalorien sind einfacher, aber auch die bereiten mir ein ungutes Gefühl.
Bisher hatte ich IMMER nach einem Tag Fasten einen FA von enormer Größe und schaffte es auch in den darauf folgenden Tagen nicht wieder "wenig" zu essen.
Diese Woche ist es anders. Trotz des Fastens Vorgestern habe ich auch gestern nicht viel zu mir genommen. Heute bisher auch noch nicht und vermutlich wird es auch dabei bleiben. Hab mir zum Frühstück einen Caffe Latte gekauft. Eventuell gibt es noch ein Latella oder etwas Joghurt
Auch mein Kreislauf ist dieses Mal nicht so im Keller wie sonst. Ich bin noch nicht umgekippt, spüre aber schon, dass mir immer wieder Schwindlig wird und ich schwach bin.
Daher kommt aber auch ein Teil meiner Angst. Denn ich befürchte, dass ich, sobald ich anfange wieder "zu Essen" in einem FA lande und mich nicht mehr beherrschen kann =/
Ständig Kreisen auch Gedanken in mir, ob ich nun tatsächlich eine Essstörung habe. Seit einem 3/4 Jahr bin ich nun in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung. Das Thema Essen war durchaus mal Thema, aber eher untergeordnet. Diagnostiziert wurde "nur" eine mittelschwere Depression, keine Essstörung.
Dass ich eine problematische Beziehung mit der Nahrungsaufnahme habe, denke ich, kann ich mir auch selbst "diagnostizieren", aber eine Essstörung? Vor allem: Wenn ja, welche?
Eines kann ich allerdings mit Freude sagen: Gekotzt habe ich schon lange nicht mehr. Und ich hoffe und wünsche mir, dass das auch so bleibt. Dafür Kämpfe ich auch, und das Bedürfnis dazu, hat sich schon länger nicht mehr bemerkbar gemacht.
<3 eure Steppenwölfin
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