Achtung!

Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Aufräumen

Seit Tagen versuche ich aufzuräumen. Erstmal äußerlich...innerlich bin ich vermutlich noch lange nicht so weit.

Mein Zimmer versank im Chaos. Es ist richtig dreckig *schäm*.
Ja mir ist es wirklich furchtbar peinlich in so einem verdreckten, unaufgeräumten, abgekackten Zimmer zu leben. Und ich bemühe mich wirklich Ordnung zu schaffen, zu putzen und es sauber zu halten. Aber irgendwie schaff ich es einfach nicht.
Phasenweise geht's ganz gut, dann ist es wirklich mal ein paar Wochen sauber und da bin ich dann auch fast schon pingelig. Aber schlussendlich entgleitet mir diese Reinlichkeit wieder und es sieht aus wie bei einer leichten Form des Messi-Syndroms.

Die letzten 3 Tage (inklusive heute) habe ich mich echt versucht aufzuraffen und das in Angriff zu nehmen. Ich muss sagen, ein kleines bisschen besser sieht es schon aus. Müll befindet sich großteils zumindest mal in Mülltüten. Wäsche hab ich in den Kasten bzw. Wäschetonne geworfen. Hundekram in den Hundekorb, Hundebett ausgeschüttelt, Geschirr zuammengestellt.
Allerdings sieht man jetzt erst wie schmutzig alles ist, und ich schaffe es nicht mich zu überwinden weiterzumachen. Es wär noch so viel zu tun, aber da ist wieder diese bescheuerte Blockade.
Jedoch weiß ich, dass, wenn ich es heute nicht fertig mache, es gar nicht fertig wird. Da mich unter der Woche die Uni viel zu sehr schafft um danach noch zuhause etwas zu tun, und am Wochenende werde ich zu meinen Eltern fahren.

Ich frage mich, wie ich es jemals schaffen soll innerlich aufzuräumen, wenn ich nicht mal in der Lage bin, ein einziges Zimmer ordentlich zuhalten?!

Kennt das von euch auch jemand? Ich fühle mich echt wie ein ekelhafter Versager.

Traurige Grüße,
Steppenwölfin
<3

1 Kommentar:

  1. Hi. Ja leider habe ich anscheinend vor dem klinik Aufenthalt depri bedingt mich zu garnix aufraffen können. Jetzt nach 6 tagen jeweils ein wenig aufräumen kann man eieder in der unordnung wohnen.
    mittwich werde ich nach 3 Monaten endlich entlassen. Nicht gesund nur stabil genug ambulant weiter zu machen. Psychische Krankheiten dauern ewig.
    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg.
    ♡Snow♡

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