Achtung!

Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Freitag, 25. Juli 2014

Manchmal...

...wünschte ich, ich wär ein Engel.
oder es gäbe jemanden, der mich einfach mal in den Arm nimmt

Meine Katze ist jetzt wieder zu Hause. Morgen müssen wir wieder zur Kontrolle.
Aber es geht ihr nicht gut. Papa und ich sind beide schon am überlegen, ob es nicht besser wäre sie einzuschläfern, haben es aber beide noch nicht angesprochen.

Am liebsten würde ich gerade einfach in irgendjemands Armen liegen und weinen.

Das Antidepressivum zeigt glaub ich auch keine Wirkung mehr. Gab schon wieder länger keinen Tag mehr, an dem ich mir dachte das Leben wäre oke.
Hab keine Lust mehr noch zu irgend nem Arzt zu laufen.

Auf die Waage trau ich mich auch nicht mehr. Da schieb ich nur noch Panik.

Irgendwann wird alles wieder gut oder es nimmt ein Ende.

Zur Zeit kuschle ich jedoch lieber weiterhin mit meinen Rasierklingen und Skalpellen.

Übermorgen muss ich spätestens wieder in die WG. Hab so Schiss davor meine Katze alleine zu lassen. Ich trau mich heute nicht mal ins Bett gehen vor Angst sie könnte über Nacht ersticken. Andererseits trau ich mich aber auch nicht in ihr Zimmer aus Panik es könnte vorbei sein und ich würde sie so finden.

Ich hasse dieses Leben.
Aber es wird die Zeit kommen wo ich es Lieben lernen werde, vielleicht.

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