Ich kenne meine Wege
und ich weiß, dass ich sie nicht mehr gehen will.
(Böhse Onkelz - Narben)
Ja, was soll ich großartig erzählen?
S. ist gerade bei mir, weiß nicht ob ich schon mal von ihr geschrieben habe. Jedenfalls ist S. so etwas wie meine kleine Schwester.
Genaueres dazu gibt's eventuell in einem der nächsten Posts.
Es ist gut, dass sie erstmal hier ist, und Abstand von zu Hause hat.
Aber andererseits habe ich wahnsinnige Angst sie in irgend eine Scheiße von mir mit hineinzuziehen. Vor allem weil sie auch alles schon mal probiert hat und ja keine Ahnung. Es macht mich fertig das zu wissen.
Allerdings tut es auch gut, ausnahmsweise mal neben jemandem im T-Shirt zu sitzen. Seit wie vielen Monaten habe ich das schon nicht mehr gemacht???
Ich brauche Hilfe.
Gleichzeitig bekomme ich aber auch Hilfe.
Habe morgen auch wieder Therapie, aber ich habe das Gefühl, dass das alles nicht reicht.
Vielleicht gibt es für mich keine Hilfe mehr. Ständig denke ich nur noch ans Sterben. Dabei war es doch schon besser. Oder ist das ein Zeichen dafür, dass es besser wird, weil es mir schon so schlecht ging, dass ich schon akzeptiert hatte, dass ich Leben muss und jetzt wieder denke eine Wahl zu haben? Ich weiß es nicht.
Habe zur Zeit wieder 46,2 kg. Ich schäme mich. Und mein Kleid, dass ich mir letztens gekauft habe passt mir auch nicht mehr.
Aber S. und ich wollen in den nächsten Tagen gemeinsam Diät machen. Ich fühle mich mieß weil ich auf sie aufpassen sollte. Ihre Mama M. ist eine sehr sehr gute Freundin von mir und auch so etwas wie eine Pflegemama für mich und die Vertraut mir. Und was mach ich? Ich zieh ihre 13-jährige Tochter mit in meinen Diät-Schei*. Ich ha-hasse mich!
Hab euch lieb <3
bis bald
Ps: bitte nicht böse sein, dass ich so wenig aktiv bin in letzter Zeit, aber ich bin kaum mehr alleine und wenn, dann hält mich mein Hundebaby auf trab.
Achtung!
Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.
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