Achtung!

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Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Montag, 3. November 2014

Pläne sind da, um sie zu verwerfen

Alles was ich plane, kommt anders.
Anfangs hatte ich geplant, mein Studium in den 6 Regelsemestern zu schaffen.
Ich glaub ich hab mal in nem Post erwähnt, dass ich im September extra ne Prüfung geschrieben hab, weil die Vorraussetzung für eine Übung war, deren Vorbesprechung ich versäumt habe und folglich rausflog. Die Professorin setzte mich ausnahmsweise als letzte auf die Warteliste.
Ich ging davon aus, dass ich da nicht mehr rein komme, vor allem, weil die erste von 3 Gruppen auch schon gestartet hat. Das ist auch die, in der ich mich ursprünglich angemeldet hab.
Also habe ich mein Studium schon mal für 1 Semester länger geplant, um die Übung nächstes Jahr zu machen.
Da ich zur Zeit sowieso total überfordert bin meinte meine Thera, ich solle mehr verschieben um es mir etwas leichter zu machen. Gesagt, getan.
Haute bekam ich eine Mail, dass in einer anderen Gruppe gerade ein Platz frei geworden ist, und ich den haben kann.
Ähm ja....erster Gedanke: WIE TOLL!!! =)
zweiter Gedanke: Scheiße, was mach ich jetzt?
dritter Gedanke: das wird mir alles schon wieder zu viel
vierter Gedanke: diese Überforderung, die damit gerade noch größer wird, werde ich später mit der Klinge versuchen zu lindern (auch wenn ich theoretisch weiß, dass das gar nix bringen wird)

Theoretisch wäre es möglich mein Studium doch im Sommer abzuschließen. Aber praktisch kann ich es wohl nicht mehr schaffen, weil ich es ja auch in die wenigen geplanten Vorlesungen schon nicht schaffe zu gehen. Wie soll ich dann jetzt auch noch die machen, die ich bereits verschoben habe?

Einerseits will ich mir nichts vorwerfen, denn ich konnte ja nicht wissen, dass es sich so entwickeln wird. Und eigentlich weiß ich auch, dass es gesundheitlich gut wäre, mir nicht zu viel vorzunehmen und mir Zeit zu lassen. Das heißt auch, das Toleranzsemester anzuhängen.
Andererseits bin ich sauer auf mich, dass ich mich nicht mehr rein gehängt habe und zumindest alle Vorlesungen besucht habe. Das Gefühl, das schaffen zu müssen ist enorm groß und ich kann meine Erwartungen und Forderungen an mich selbst einfach nicht zurückschrauben. Auch wenn mir bewusst ist, dass sie unmöglich zu schaffen sind, und ich mich dadurch nur unnötig unter Druck setze unter dem ich schlussendlich gar nichts erreichen werde.

Aber warum schaffe ich es nicht, was daran zu ändern, wenn ich doch theoretisch weiß was gut für mich wäre?
Ich kann nicht verstehen, wie sich ein Mensch selbst nicht verstehen kann. Und dennoch verstehe ich mich nicht.

Anderes Thema: GEWICHT
Die Woche ohne Waage war unerträglich (ich gestehe: hab mich am Freitag gewogen) und auch absolut sinnlos. Hab nur 400g abgenommen. Also eigentlich gar nichts.
Fazit: Funktioniert nicht, mach ich nicht mehr.

Plan für diese Woche: (mal schauen, ob der auch wieder verworfen wird -.-)
hab noch keinen :O
  • nicht rauchen (Hab seit Freitag keine Zigaretten mehr und hoffe, dass das ein Anfang ist. Sollte ich aber sehr hungrig sein, obwohl ich schon "genug" gegessen habe, werde ich lieber wieder Zigaretten statt Essen kaufen)
  • Hauptnahrungsmittel werden Caffé Latte und Joghurtdirnks/Buttermilch sein
  • ab 15:00 Uhr gibt es KEINE feste Nahrung mehr und auch flüssige Nahrung nur, wenn es sein muss (also um Magenknurren in der Uni zu verhindern)
  • Ausnahme: Mittwoch Abend, bis Donnerstag Morgen, da bin ich bei meinen Eltern
  • Wochenende wird seperat geplant, weil ich noch keine Ahnung habe wie das ablaufen wird
So! Damit erwarte ich mir nächsten Montag ein Gewicht von <46kg und erhoffe/wünsche mir 45,7kg oder weniger.
Das sollten realistische Ziele sein =)

Stay strong <3

Ps. da kommen sehr viele "theoretisch" und "eigentlich" vor. Das liest sich doof, ABER mein Leben besteht aus diesen beiden Wörtern, denn ich lebe nicht im Hier und Jetzt, sondern im "hätte, könnte, wollte". Vermutlich ist das einer meiner größten Fehler und "könnte" ich ihn ändern, "würde" ich das tun.

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