Wieder ein Tag an dem ich in der 1. Vorlesung war, aber M. nur aus der Ferne gesehen habe.
Wieder ein Tag an dem ich nicht in die 2. Vorlesung ging.
Wieder ein Tag an dem ich nicht weiß, wie es weitergehen soll.
Wieder ein Tag an dem ich mir ständig Gedanken mache, ob ich etwas essen soll, und wenn ja, was?
Wieder ein Tag an dem ich traurig, verloren und voller Selbstvorwürfen bin.
Therapie gestern war sehr, sehr anstrengend. Das Thema Selbstverletzung wird in nächster Zeit wohl im Mittelpunkt stehen. Vor allem auch wegen M.
Ich bin gerade wieder an einem Punkt, an dem ich versuche, mir keine Hoffnungen zu machen. Ich versuche ihn auf Abstand zu halten, weil ich weiß, dass ich nicht bereit sein werde ihn in meine Probleme miteinzubeziehen. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen mich jemals vor ihm auszuziehen, oder auch nur meine Ärmel hochzuschieben, im Sommer im T-Shirt rumzulaufen etc.
Mal ganz abgesehen von meinen Problemen mit dem Essen, der Depression, und dem mangelnden Selbstwertgefühl ist das alles kein Fundament für eine Beziehung.
Da ist doch von vorn herein klar, dass das zum scheitern verurteilt ist.
Nein, falsch. Ich bin zum scheitern verurteilt.
Denn:
Ich bin diejenige, die es nicht schafft 3x täglich etwas vernünftiges zu essen.
Ich bin diejenige, die sich alle paar Tage mal versucht in Scheiben zu schneiden.
Ich bin diejenige, die jede tierische, aber keine einzige menschliche Seele an sich ran lässt.
Ich bin diejenige, die ständig Angst hat etwas falsch zu machen.
Ich bin diejenige, die ständig damit rechnet verletzt zu werden.
Ja. Genau. ICH bin diejenige, die NICHT LEBENSFÄHIG ist.
Achtung!
Dieser Blog kann triggernde Inhalte enthalten. Vor allem Menschen mit Essstörungen, SVV oder anderen psychischen Problemen sollten diesen Blog verlassen oder nur lesen, wenn sie sich stabil genug fühlen.
Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.
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Donnerstag, 30. Oktober 2014
Montag, 27. Oktober 2014
Männer und andere Dinge
Der ganze Tag verlief komplett anders als Gedacht.
M. war heute Morgen nicht in der Vorlesung und obwohl ich mir vorgenommen habe, den Gefühlen ihm gegenüber nicht viel Raum zu gewähren, fand ich das doch sehr schade.
Ich hab mir Gedanken darüber gemacht, ob er mich vielleicht nicht sehen will (was für ein Blödsinn, er musste nur noch für eine Prüfung lernen).
Nach der Übung wollte ich ja eigentlich zu meinen Eltern fahren um meinen Hund abzuholen.
Tja, M. hat mich aber gefragt, ob ich am Abend Zeit hätte (also nachdem er die Prüfung geschrieben hat). Da es sowiso sehr knapp gewesen wäre, den Zug zu erwischen, hab ich mich gar nicht mehr gestresst und blieb gleich da. Also fuhren wir zu nem Einkaufszentrum und gingen was Trinken.
Ich habe tatsächlich meinen Hund sitzen gelassen, wegen einem männlichen Wesen! Ich kann es gar nicht fassen. Was ist den bitte mit mir los?????? SORRY, echt nix gegen Männer, aber ich wollte mich auf niemanden mehr einlassen (das betrifft auch sogenannte "gute" Freundinnen, nicht nur Männer^^) Und jetzt mach ich sowas?!
Meine Welt steht Kopf, und meine Gefühle drehen sich nur mehr im Kreis.
Ich verliere mich selbst.
Blöd daran ist, dass das M. gegenüber nicht fair ist. Ich will ihm auf keinen Fall weh tun, das hat er nicht verdient. Aber dazu müsste ich mir mal klar werden, ob ich mich (wenn es soweit kommen würde) auf eine Beziehung einlassen will/kann/probiere, oder ob ich dafür nicht bereit bin und es daher besser gar nicht so weit kommen lasse.
Witzig an der Geschichte ist auch, dass ich mich noch NIE mit solchen "Männer-/Beziehungproblemen" identifizieren konnte. Ich fand soetwas einfach nur nervig und konnte nie verstehen, wie man ständig davon reden und darüber nachdenken kann.
Und plötzlich dreht sich alles in mir nur noch um M.
Ein positiver Nebeneffekt ist auch, dass ich somit heute nichts essen musste. Ich hatte 1,5 Automatenkaffee (70-80???kcal), 1 große Cola (220kcal) =/ und einen "Schlanke Linie"- Buttermilchdrink (225 kcal)
Relativ hohe Kalorienzahl, aber für mich oke, weil keine feste Nahrung dabei war.
<3 STAY STRONG
M. war heute Morgen nicht in der Vorlesung und obwohl ich mir vorgenommen habe, den Gefühlen ihm gegenüber nicht viel Raum zu gewähren, fand ich das doch sehr schade.
Ich hab mir Gedanken darüber gemacht, ob er mich vielleicht nicht sehen will (was für ein Blödsinn, er musste nur noch für eine Prüfung lernen).
Nach der Übung wollte ich ja eigentlich zu meinen Eltern fahren um meinen Hund abzuholen.
Tja, M. hat mich aber gefragt, ob ich am Abend Zeit hätte (also nachdem er die Prüfung geschrieben hat). Da es sowiso sehr knapp gewesen wäre, den Zug zu erwischen, hab ich mich gar nicht mehr gestresst und blieb gleich da. Also fuhren wir zu nem Einkaufszentrum und gingen was Trinken.
Ich habe tatsächlich meinen Hund sitzen gelassen, wegen einem männlichen Wesen! Ich kann es gar nicht fassen. Was ist den bitte mit mir los?????? SORRY, echt nix gegen Männer, aber ich wollte mich auf niemanden mehr einlassen (das betrifft auch sogenannte "gute" Freundinnen, nicht nur Männer^^) Und jetzt mach ich sowas?!
Meine Welt steht Kopf, und meine Gefühle drehen sich nur mehr im Kreis.
Ich verliere mich selbst.
Blöd daran ist, dass das M. gegenüber nicht fair ist. Ich will ihm auf keinen Fall weh tun, das hat er nicht verdient. Aber dazu müsste ich mir mal klar werden, ob ich mich (wenn es soweit kommen würde) auf eine Beziehung einlassen will/kann/probiere, oder ob ich dafür nicht bereit bin und es daher besser gar nicht so weit kommen lasse.
Witzig an der Geschichte ist auch, dass ich mich noch NIE mit solchen "Männer-/Beziehungproblemen" identifizieren konnte. Ich fand soetwas einfach nur nervig und konnte nie verstehen, wie man ständig davon reden und darüber nachdenken kann.
Und plötzlich dreht sich alles in mir nur noch um M.
Ein positiver Nebeneffekt ist auch, dass ich somit heute nichts essen musste. Ich hatte 1,5 Automatenkaffee (70-80???kcal), 1 große Cola (220kcal) =/ und einen "Schlanke Linie"- Buttermilchdrink (225 kcal)
Relativ hohe Kalorienzahl, aber für mich oke, weil keine feste Nahrung dabei war.
<3 STAY STRONG
Gewicht steigt, Stimmung fällt
46,8 kg zeigte die Waage gerade.
Ich schäme mich. Sehr.
Ich wollte mich gar nicht wiegen, weil mir bewusst war, dass ich die Zahl nicht ertragen können würde. Dennoch hab ich es getan. Der Druck es nicht zu wissen war zu groß.
Jetzt ist der Druck es zu wissen zu groß. Ich kann es nicht aushalten.
Hab noch fast eine Stunde Zeit, bis ich los muss. Bis dahin werde ich meinen Arm mit meiner silbernen "besten Freundin" bearbeiten.
Geplant für heute sind 500ml Buttermilchdrink (Schlanke Linie) mit 225kcal und am Abend zu Haue etwas Naturschnitzel mit Reis. Keine Ahnung was das kcal haben wird.
Zusätzlich gibt es auch noch einen Automatenkaffee, damit ich die Vorlesung ohne Magenknurren überstehe und den Drink danach für die Übung habe und eventuell auch noch für den Zug reicht.
Außerdem hab ich meinen Plan geändert. Ich werde mir nicht strikt vorschreiben, wann ich was essen darf, sondern ich werde so essen, wie ich es für mich als gut empfinde. Soll heißen, ich werde mich an Buttermilch, Fastendrinks etc. halten, so wenig feste Nahrung wie möglich zu mir nehmen und mich dann erst Montag wieder wiegen um die Auswirkungen der ganzen Woche zu sehen. Damit meine tägliche Laune nicht von der morgendlichen Zahl abhängt.
Aber auch in der Hoffnung einen FA zu verhindern.
In nichtmal einer Stunde sehe ich M. endlich wieder. Ich freu mich, aber bin irgendwie auch richtig aufgeregt.
Vor allem kann ich mir immer noch nicht vorstellen, wie es sein kann, dass sich so ein hübscher und wirklich netter Typ für mich interessiert. Ich habe immer noch im Hinterkopf, dass es doch sein könnte er würde mich nur ausnutzen wollen, oder mich verarschen.
Deswegen versuche ich immer noch meine Gefühle im Hintergrund zu halten.
Habe sogar heute Nacht von ihm geträumt :O HALLO??? WAS SOLL DAS?
Ich schäme mich. Sehr.
Ich wollte mich gar nicht wiegen, weil mir bewusst war, dass ich die Zahl nicht ertragen können würde. Dennoch hab ich es getan. Der Druck es nicht zu wissen war zu groß.
Jetzt ist der Druck es zu wissen zu groß. Ich kann es nicht aushalten.
Hab noch fast eine Stunde Zeit, bis ich los muss. Bis dahin werde ich meinen Arm mit meiner silbernen "besten Freundin" bearbeiten.
Geplant für heute sind 500ml Buttermilchdrink (Schlanke Linie) mit 225kcal und am Abend zu Haue etwas Naturschnitzel mit Reis. Keine Ahnung was das kcal haben wird.
Zusätzlich gibt es auch noch einen Automatenkaffee, damit ich die Vorlesung ohne Magenknurren überstehe und den Drink danach für die Übung habe und eventuell auch noch für den Zug reicht.
Außerdem hab ich meinen Plan geändert. Ich werde mir nicht strikt vorschreiben, wann ich was essen darf, sondern ich werde so essen, wie ich es für mich als gut empfinde. Soll heißen, ich werde mich an Buttermilch, Fastendrinks etc. halten, so wenig feste Nahrung wie möglich zu mir nehmen und mich dann erst Montag wieder wiegen um die Auswirkungen der ganzen Woche zu sehen. Damit meine tägliche Laune nicht von der morgendlichen Zahl abhängt.
Aber auch in der Hoffnung einen FA zu verhindern.
In nichtmal einer Stunde sehe ich M. endlich wieder. Ich freu mich, aber bin irgendwie auch richtig aufgeregt.
Vor allem kann ich mir immer noch nicht vorstellen, wie es sein kann, dass sich so ein hübscher und wirklich netter Typ für mich interessiert. Ich habe immer noch im Hinterkopf, dass es doch sein könnte er würde mich nur ausnutzen wollen, oder mich verarschen.
Deswegen versuche ich immer noch meine Gefühle im Hintergrund zu halten.
Habe sogar heute Nacht von ihm geträumt :O HALLO??? WAS SOLL DAS?
Sonntag, 26. Oktober 2014
don't know
Ja alles richtig toll.
Meinem Hündchen gehts im Bezug auf das gebrochene Beinchen wieder gut. Aber sie hat sich die Blase verkühlt und muss jede halbe Stunde pinkeln. Oft schafft sie es auch nicht mehr bis nach draussen. Halb so schlimm. Eigentlich. Schlimm wird es allerdings dann, wenn ich daran denke, dass ich in 3 Stunden nach Hause fahren sollte, was 3h Zugfahrt bedeutet. Können wir so echt vergessen. Also muss ich Keewah bei meinen Eltern lassen -.- Ich werde dann morgen Abend wieder her fahren und sie dann am Dienstag Vormittag mit nach Hause nehmen. Bis dahin sollte ihre Blase doch wieder gut sein oder?
Essenstechnisch läuft es miserabel, mehr trau ich mich dazu erstmal gar nicht zu sagen. Ich werde mir heute Abend zu Hause für die nächsten paar Wochen einen strikten Ernährungs- und Bewegungsplan aufstellen.
Mal sehen, wie das funktionieren wird.
Ich werde auch anfangen, mehr Fotos reinzustellen. Fang gleich damit an, eines unter "Fotos" hochzuladen, vom Tag des LOTL-Konzertes.
Apropos Konzert. Am 27.11.14 gehts wieder los!!! Auf ein Letzte Instanz-Konzert in Wien mit meinen "Psycho-Chicks" =) Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig darauf.
<3
Meinem Hündchen gehts im Bezug auf das gebrochene Beinchen wieder gut. Aber sie hat sich die Blase verkühlt und muss jede halbe Stunde pinkeln. Oft schafft sie es auch nicht mehr bis nach draussen. Halb so schlimm. Eigentlich. Schlimm wird es allerdings dann, wenn ich daran denke, dass ich in 3 Stunden nach Hause fahren sollte, was 3h Zugfahrt bedeutet. Können wir so echt vergessen. Also muss ich Keewah bei meinen Eltern lassen -.- Ich werde dann morgen Abend wieder her fahren und sie dann am Dienstag Vormittag mit nach Hause nehmen. Bis dahin sollte ihre Blase doch wieder gut sein oder?
Essenstechnisch läuft es miserabel, mehr trau ich mich dazu erstmal gar nicht zu sagen. Ich werde mir heute Abend zu Hause für die nächsten paar Wochen einen strikten Ernährungs- und Bewegungsplan aufstellen.
Mal sehen, wie das funktionieren wird.
Ich werde auch anfangen, mehr Fotos reinzustellen. Fang gleich damit an, eines unter "Fotos" hochzuladen, vom Tag des LOTL-Konzertes.
Apropos Konzert. Am 27.11.14 gehts wieder los!!! Auf ein Letzte Instanz-Konzert in Wien mit meinen "Psycho-Chicks" =) Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig darauf.
<3
Freitag, 24. Oktober 2014
"normales" Frühstück? Was ist das?
Bin jetzt wieder bei meinen Eltern. Heute um 16:00 Uhr ist der Kontrolltermin beim Tierarzt. Etwas zu früh, aber ich kann die nächsten 2 Wochen nicht herkommen. Wäre echt toll, wenn der Knochen schon zusammengewachsen wäre und sie endlich wieder voll und ganz "junger Hund" sein darf.
Ich war gestern Abend so motiviert mich dieses Wochenende auch bei meinen Eltern mal am Riemen zu reißen und mich mit dem Essen zurückzuhalten. Wollte aber dennoch nicht hungern oder ähnliches, sondern mehr oder weniger "gesund" essen.
Also gutes Frühstück zubereitet.
20g Vollkorn-Cornflakes, 1/2 Banane, 1/4 Apfel + halben Joghurt (125ml)meine Eltern haben leider nur normalen und kein fettarmen
dazu noch einen Kakaomit normaler Milch
und eine kleine Scheibe selbstgebackenes Brot (von Mama) mit etwas Butter und Marmelade.
Mein Vater guckte mich schräg an und meinte: "Willst du das alles Essen?"
Da war es bei mir auch schon wieder geschehen. Ich dachte das wäre ein NORMALES Frühstück.
Da sieht man, wie unfähig ich bin, was das Essen betrifft. Und wie gestört meine Wahrnehmung in bezug auf Mengen ist.
Ich hab es dann trotzdem alles gegessen. 2 Stunden später dann 4 Scheiben Schoko-Puffreis und eine Rippe Haslenuss-Schokolade.
Ja....der Tag ist mehr oder weniger gelaufen. In ner Stunde gibt es Mittagessen und ich weiß, dass ich mich nicht beherrschen werden kann.
Verzweiflung macht sich breit.
Seit Tagen traute ich mich nicht mehr auf die Waage und wie es aussieht, sollte ich das auch in nächster Zeit nicht wagen.
M. fehlt mir. Ich habe ihn mittlerweile seit beinahe 2 Wochen nicht mehr gesehen. Aber ich hab auch so Angst davor. Vor einer Beziehung. Vor jemandem der mir etwas Wert ist. Somit gibt es wieder eine Person in meinem Leben, die mir Schmerz zufügen kann. Das macht mir Angst. Riesige Angst.
Ich war gestern Abend so motiviert mich dieses Wochenende auch bei meinen Eltern mal am Riemen zu reißen und mich mit dem Essen zurückzuhalten. Wollte aber dennoch nicht hungern oder ähnliches, sondern mehr oder weniger "gesund" essen.
Also gutes Frühstück zubereitet.
20g Vollkorn-Cornflakes, 1/2 Banane, 1/4 Apfel + halben Joghurt (125ml)
dazu noch einen Kakao
und eine kleine Scheibe selbstgebackenes Brot (von Mama) mit etwas Butter und Marmelade.
Mein Vater guckte mich schräg an und meinte: "Willst du das alles Essen?"
Da war es bei mir auch schon wieder geschehen. Ich dachte das wäre ein NORMALES Frühstück.
Da sieht man, wie unfähig ich bin, was das Essen betrifft. Und wie gestört meine Wahrnehmung in bezug auf Mengen ist.
Ich hab es dann trotzdem alles gegessen. 2 Stunden später dann 4 Scheiben Schoko-Puffreis und eine Rippe Haslenuss-Schokolade.
Ja....der Tag ist mehr oder weniger gelaufen. In ner Stunde gibt es Mittagessen und ich weiß, dass ich mich nicht beherrschen werden kann.
Verzweiflung macht sich breit.
Seit Tagen traute ich mich nicht mehr auf die Waage und wie es aussieht, sollte ich das auch in nächster Zeit nicht wagen.
M. fehlt mir. Ich habe ihn mittlerweile seit beinahe 2 Wochen nicht mehr gesehen. Aber ich hab auch so Angst davor. Vor einer Beziehung. Vor jemandem der mir etwas Wert ist. Somit gibt es wieder eine Person in meinem Leben, die mir Schmerz zufügen kann. Das macht mir Angst. Riesige Angst.
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Die Reise zu mir
Überall lese ich die Erfolge. Egal, ob beim Abnehmen oder bei Recovery. Irgendwie geht es bei den meisten vorwärts.
Bei mir nicht.
In keinster Weise.
Das Wetter (Dauerregen + Dauerwind + Kälte = Dauersturm) spiegelt meine Gefühle und mein Befinden gut wieder.
Einerseits bin ich aufgebracht, wütend und stürmisch wie der Wind, andererseits aber gefühlskalt und unbeeindruckt wie die Temperatur.
Der Regen, den ich hier mit meiner Umwelt vergleiche gibt den Rest. Ich fühle mich als wäre ich der Regen, den die Menschen verabscheuen, über den sie sich beschweren, von dem sie sich belästigt fühlen. Der Regen, vor dem sie sich zurückziehen und versuchen auszuweichen.
Ja. Ich mag dieses Wetter. Nein falsch. Ich LIEBE dieses Wetter.
Ich liebe es, alleine durch die Welt zu streifen. Kein Mensch geht bei diesem Wetter freiwillig raus. Ich schon.
Dieses Wetter ist es, was meine Gefühle wahr werden lässt.
Durch die Welt zu spazieren, mit Tränen in den Augen, ohne, dass es irgendjemand bemerkt. Herumzulaufen, bis ich völlig durchnässt bin. Der Wind lässt die bereits herrschende Kälte, durch die nassen Klamotten noch viel extremer erscheinen. Ich laufe, bis ich meine Zehen, Finger, Nasenspitze und Ohren kaum mehr spüre. Meine Nase läuft unaufhörlich, ich kann mit meinen tauben Fingern aber kaum ein Taschentuch halten.
Ich laufe, bis es kein einziger Gedanke und kein einziges Gefühl mehr in mich hinein schafft. Bis ich wirklich und wahrhaftig bei mir angekommen bin. Dann kehre ich um, und bestreite meinen Heimweg. Nicht, weil ich es nicht mehr aushalte, sondern, weil mein Verstand mir eintrichtert, dass es Zeit ist umzukehren und mich wieder in die reale Welt zu begeben. Die reale Welt, in der man die physische Welt spürt und die psychische Welt verdrängt.
Zuhause angekommen versuche ich die Kommentare und Fragen, welche wissen wollen, was den in mich gefahren wäre um bei so einem Wetter so lange herumzulaufen oder ob ich den Krank werden wolle, etc. zu überhören. Währenddessen versuche ich mich aus den nassen Schuhen und Klamotten zu befreien, die an mir kleben als wären sie meine eigene Haut. Ich stelle mich unter den warmen Wasserstrahl der Dusche und spüre wie sich meine Zehen und Finger langsam wieder an das Leben gewöhnen. Es schmerzt, aber nicht so sehr wie es schmerzt, mein eigentliches Ich abzuwaschen.
Als sich mein Körper wieder vollständig erwärmt hat, wickle ich mich in mein weiches, grünes Handtuch, zieh mir bequeme Kleidung über und kuschle mich unter die Bettdecke.
Ich lasse mich von meiner Lieblingsserie berieseln, bis ich vollständig in der realen Welt angekommen bin und warte hoffnungsvoll auf den nächsten "schlecht"-Wettereinbruch. Ich warte hoffnungsvoll darauf, dass ich mich bald wieder in mir verlieren darf.
Ich schlafe ein. Ausnahmsweise einmal ganz ruhig und entspannt. Ohne schlechte Gedanken und Vorwürfe mir selbst gegenüber. Ganz ohne Schuldgefühle.
Als ich wieder aufwache, ist sie vorbei.
Die Reise zu mir.
<3 Steppenwölfin
Bei mir nicht.
In keinster Weise.
Das Wetter (Dauerregen + Dauerwind + Kälte = Dauersturm) spiegelt meine Gefühle und mein Befinden gut wieder.
Einerseits bin ich aufgebracht, wütend und stürmisch wie der Wind, andererseits aber gefühlskalt und unbeeindruckt wie die Temperatur.
Der Regen, den ich hier mit meiner Umwelt vergleiche gibt den Rest. Ich fühle mich als wäre ich der Regen, den die Menschen verabscheuen, über den sie sich beschweren, von dem sie sich belästigt fühlen. Der Regen, vor dem sie sich zurückziehen und versuchen auszuweichen.
Ja. Ich mag dieses Wetter. Nein falsch. Ich LIEBE dieses Wetter.
Ich liebe es, alleine durch die Welt zu streifen. Kein Mensch geht bei diesem Wetter freiwillig raus. Ich schon.
Dieses Wetter ist es, was meine Gefühle wahr werden lässt.
Durch die Welt zu spazieren, mit Tränen in den Augen, ohne, dass es irgendjemand bemerkt. Herumzulaufen, bis ich völlig durchnässt bin. Der Wind lässt die bereits herrschende Kälte, durch die nassen Klamotten noch viel extremer erscheinen. Ich laufe, bis ich meine Zehen, Finger, Nasenspitze und Ohren kaum mehr spüre. Meine Nase läuft unaufhörlich, ich kann mit meinen tauben Fingern aber kaum ein Taschentuch halten.
Ich laufe, bis es kein einziger Gedanke und kein einziges Gefühl mehr in mich hinein schafft. Bis ich wirklich und wahrhaftig bei mir angekommen bin. Dann kehre ich um, und bestreite meinen Heimweg. Nicht, weil ich es nicht mehr aushalte, sondern, weil mein Verstand mir eintrichtert, dass es Zeit ist umzukehren und mich wieder in die reale Welt zu begeben. Die reale Welt, in der man die physische Welt spürt und die psychische Welt verdrängt.
Zuhause angekommen versuche ich die Kommentare und Fragen, welche wissen wollen, was den in mich gefahren wäre um bei so einem Wetter so lange herumzulaufen oder ob ich den Krank werden wolle, etc. zu überhören. Währenddessen versuche ich mich aus den nassen Schuhen und Klamotten zu befreien, die an mir kleben als wären sie meine eigene Haut. Ich stelle mich unter den warmen Wasserstrahl der Dusche und spüre wie sich meine Zehen und Finger langsam wieder an das Leben gewöhnen. Es schmerzt, aber nicht so sehr wie es schmerzt, mein eigentliches Ich abzuwaschen.
Als sich mein Körper wieder vollständig erwärmt hat, wickle ich mich in mein weiches, grünes Handtuch, zieh mir bequeme Kleidung über und kuschle mich unter die Bettdecke.
Ich lasse mich von meiner Lieblingsserie berieseln, bis ich vollständig in der realen Welt angekommen bin und warte hoffnungsvoll auf den nächsten "schlecht"-Wettereinbruch. Ich warte hoffnungsvoll darauf, dass ich mich bald wieder in mir verlieren darf.
Ich schlafe ein. Ausnahmsweise einmal ganz ruhig und entspannt. Ohne schlechte Gedanken und Vorwürfe mir selbst gegenüber. Ganz ohne Schuldgefühle.
Als ich wieder aufwache, ist sie vorbei.
Die Reise zu mir.
<3 Steppenwölfin
Sonntag, 19. Oktober 2014
Aufräumen
Seit Tagen versuche ich aufzuräumen. Erstmal äußerlich...innerlich bin ich vermutlich noch lange nicht so weit.
Mein Zimmer versank im Chaos. Es ist richtig dreckig *schäm*.
Ja mir ist es wirklich furchtbar peinlich in so einem verdreckten, unaufgeräumten, abgekackten Zimmer zu leben. Und ich bemühe mich wirklich Ordnung zu schaffen, zu putzen und es sauber zu halten. Aber irgendwie schaff ich es einfach nicht.
Phasenweise geht's ganz gut, dann ist es wirklich mal ein paar Wochen sauber und da bin ich dann auch fast schon pingelig. Aber schlussendlich entgleitet mir diese Reinlichkeit wieder und es sieht aus wie bei einer leichten Form des Messi-Syndroms.
Die letzten 3 Tage (inklusive heute) habe ich mich echt versucht aufzuraffen und das in Angriff zu nehmen. Ich muss sagen, ein kleines bisschen besser sieht es schon aus. Müll befindet sich großteils zumindest mal in Mülltüten. Wäsche hab ich in den Kasten bzw. Wäschetonne geworfen. Hundekram in den Hundekorb, Hundebett ausgeschüttelt, Geschirr zuammengestellt.
Allerdings sieht man jetzt erst wie schmutzig alles ist, und ich schaffe es nicht mich zu überwinden weiterzumachen. Es wär noch so viel zu tun, aber da ist wieder diese bescheuerte Blockade.
Jedoch weiß ich, dass, wenn ich es heute nicht fertig mache, es gar nicht fertig wird. Da mich unter der Woche die Uni viel zu sehr schafft um danach noch zuhause etwas zu tun, und am Wochenende werde ich zu meinen Eltern fahren.
Ich frage mich, wie ich es jemals schaffen soll innerlich aufzuräumen, wenn ich nicht mal in der Lage bin, ein einziges Zimmer ordentlich zuhalten?!
Kennt das von euch auch jemand? Ich fühle mich echt wie ein ekelhafter Versager.
Traurige Grüße,
Steppenwölfin
<3
Mein Zimmer versank im Chaos. Es ist richtig dreckig *schäm*.
Ja mir ist es wirklich furchtbar peinlich in so einem verdreckten, unaufgeräumten, abgekackten Zimmer zu leben. Und ich bemühe mich wirklich Ordnung zu schaffen, zu putzen und es sauber zu halten. Aber irgendwie schaff ich es einfach nicht.
Phasenweise geht's ganz gut, dann ist es wirklich mal ein paar Wochen sauber und da bin ich dann auch fast schon pingelig. Aber schlussendlich entgleitet mir diese Reinlichkeit wieder und es sieht aus wie bei einer leichten Form des Messi-Syndroms.
Die letzten 3 Tage (inklusive heute) habe ich mich echt versucht aufzuraffen und das in Angriff zu nehmen. Ich muss sagen, ein kleines bisschen besser sieht es schon aus. Müll befindet sich großteils zumindest mal in Mülltüten. Wäsche hab ich in den Kasten bzw. Wäschetonne geworfen. Hundekram in den Hundekorb, Hundebett ausgeschüttelt, Geschirr zuammengestellt.
Allerdings sieht man jetzt erst wie schmutzig alles ist, und ich schaffe es nicht mich zu überwinden weiterzumachen. Es wär noch so viel zu tun, aber da ist wieder diese bescheuerte Blockade.
Jedoch weiß ich, dass, wenn ich es heute nicht fertig mache, es gar nicht fertig wird. Da mich unter der Woche die Uni viel zu sehr schafft um danach noch zuhause etwas zu tun, und am Wochenende werde ich zu meinen Eltern fahren.
Ich frage mich, wie ich es jemals schaffen soll innerlich aufzuräumen, wenn ich nicht mal in der Lage bin, ein einziges Zimmer ordentlich zuhalten?!
Kennt das von euch auch jemand? Ich fühle mich echt wie ein ekelhafter Versager.
Traurige Grüße,
Steppenwölfin
<3
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