Achtung!

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Der Blog dient nicht dazu, andere Leute in einer Krankheit zu bestärken, sondern soll mir Raum für meine Gedanken und Probleme geben, er soll für Verständnis und Toleranz stehen. Für gegenseitige Unterstützung und Hilfe, sowohl in schlechten als auch guten Phasen.

Dienstag, 24. November 2015

jahrelanger Trott

Fast 22.00 Uhr, morgen eine Prüfung, und erst vor 4 Stunden begonnen wirklich zu lernen.
Es fehlt noch sehr viel, aber ich würde jetzt lieber schlafen als noch weiter zu lernen.
Denn es sind natürlich auch sehr viele Zweifel da, ob es überhaupt noch etwas bringt, oder ob ich es auch gleich bleiben lassen kann.
Einerseits ist es mir egal was aus der Prüfung wird. Andererseits hasse ich mich dafür, dass ich (mal wieder) nicht gelernt habe.
Schon in der Schule liefen bei mir sämtliche Tests und Schularbeiten so ab, und nun mach ich genau so weiter.
Ich kann mich kaum mehr dazu überwinden mir etwas durchzulesen, geschweige denn mitzudenken.
Sehr wohl weiß ich aber, dass ich mich spätestens morgen während der Prüfung dafür sehr hassen werde. Nein, eigentlich tu ich das jetzt schon.
Meine Gedanken fetzen hin und her. Sie kämpfen miteinander.
 
Die halbe Nacht lernen und diese Prüfung so gut wie möglich überstehen.

Vergiss es, das wird nichts mehr!


Doch sicher, du kannst es noch schaffen. Hau rein jetzt!

Ach komm, wie willst du dir den das alles so schnell noch merken?
Leg dich hin und schlaf lieber. 


Anstatt dir diese ganzen Gedanken zu machen, hättest du schon wieder einiges lernen können.

Du bist nichts! Du kannst nichts! Du bist einfach furchtbar! Wie schaffst du es überhaupt noch in den Spiegel zu schauen?

Ich weiß noch nicht, welche Gedanken dieses Mal gewinnen werden. Aber ich denke, ich werde aufgeben. Ich habe zu wenig vertrauen in mich. Meine Hoffnung schwindet von Tag zu Tag mehr. Auch meine Kraft und mein Lebenswille werden immer weniger.

Ich hoffe euch geht es besser.
xoxo Steppenwölfin

 

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